Er soll dafür bezahlt worden sein

Wegen Spionageverdachts: Bundesanwaltschaft klagt Türken an

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Er soll für einen türkischen Geheimdienst die kurdische Szene in Deutschland ausspioniert haben. Nun wird der 32-jährige Türke Fatih S. angeklagt.

Hamburg – Die Bundesanwaltschaft hat einen Türken wegen Spionageverdachts vor dem Oberlandesgericht Hamburg angeklagt. Der 32-jährige Mehmet Fatih S. soll laut Anklage für einen türkischen Geheimdienst die kurdische Szene in Deutschland ausspioniert haben. Dafür erhielt er laut Bundesanwaltschaft rund 30.000 Euro Spitzellohn. Mehmet Fatih S. wurde im Dezember festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. 

Hauptziel des Agenten sei im Herbst 2015 die Ausspähung eines Vorsitzenden des Demokratischen Kurdischen Gesellschaftszentrums Deutschland (NAV-DEM) und dessen Familie gewesen. Gegenwärtig sei dieser Politiker im Vorstand der in Brüssel ansässigen europäischen Dachorganisation kurdischer Interessenverbände, dem sogenannten Kongress der kurdisch-demokratischen Gesellschaft Kurdistans in Europa (KCDK-E).

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

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