Türkische Zeitung will klagen

NSU-Prozess: "Sabah" vor Verfassungsgericht

München - Im Streit um die Platzvergabe für Medienvertreter im Münchner NSU-Prozess will die türkische Zeitung „Sabah“ vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.

„Wir werden klagen“, sagte der stellvertretende Chefredakteur Ismail Erel der Deutschen Presse-Agentur am Mittwochabend in München. Die Verfassungsbeschwerde sei aber noch nicht in Karlsruhe eingereicht. Im ZDF verwies Erel auf das Grundgesetz und forderte gleiche Grundrechte: „Gerichtsverfahren müssen öffentlich sein, auch für türkischstämmige Mitbürger in Deutschland.“ Die Presse- und die Informationsfreiheit müssten auch für die türkischsprachigen Journalisten in Deutschland gelten.

dpa

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