Vier Stunden in der Luft

Airbus A350 mit erfolgreichem Jungfernflug

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Der neue Airbus A350 ist zu einem mehrstündigen Testflug gestartet

Toulouse - Das neue Langstreckenflugzeug Airbus A350 XWB ist am Freitag von Toulouse aus zu seinem Erstflug gestartet. Pünktlich um 10 Uhr hob der Supervogel vom Boden ab. 

Premiere bei Airbus: Die neue Langstreckenmaschine A350 hat in Frankreich erfolgreich ihren Jungfernflug absolviert. Das Flugzeug, das zwischen 250 bis 400 Passagiere aufnehmen kann, startete und landete am Freitag sicher in Toulouse. Der Erstflug dauerte vier Stunden.

Der Flieger ist das erste neue Airbus-Flugzeug seit acht Jahren. Mit der Premiere hinkt der europäische Flugzeugbauer zwei Jahre hinter seinem ursprünglichen Zeitplan hinterher. Trotz der Verzögerung liegen aber schon 613 Bestellungen vor, wie Airbus betont.

Super-Airbus A350 startet zu Jungfernflug

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Das neue Airbus-Modell gilt als Kampfansage an den US-Konkurrenten Boeing, der derzeit den Markt für Langstreckenflugzeuge dominiert. Doch hatte Boeing zuletzt mit massiven Problemen bei seinen neuen 787-„Dreamliner“-Maschinen zu kämpfen. Wegen Schwelbränden an Batterien mussten von Januar bis Mai sämtliche „Dreamliner“ weltweit auf Anweisung der Behörden zwangsweise am Boden bleiben.

Der A350 besteht zu mehr als 50 Prozent aus leichtgewichtigen Carbonfasern, die den Kerosinverbrauch verringern sollen. Treibstoff macht rund die Hälfte der Kosten bei Langstreckenflügen aus.

Der neue Airbus soll je nach Ausstattung laut Liste 190 bis 250 Millionen Euro kosten. Der „Dreamliner“ rangiert umgerechnet zwischen 154 und 182 Millionen Euro - und ist damit deutlich billiger. Boeing hat dafür nach eigenen Angaben schon 890 Bestellungen eingesammelt.

AP/dpa

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