Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Brille weg? Kein Ersatz

Sonnenbrille Reise Recht
+
Eine Sonnenbrille gehört ins Handgepäck.

Berlin - Brillen oder Schmuck gehören bei Flugreisen ins Handgepäck. Im aufgegebenen Reisegepäck haben Wertgegestände nichts zu suchen. Denn ein Passagier hat in diesem Fall keinen Anspruch auf Ersatz.

Geht beispielsweise eine Brille im Wert von mehr als 1000 Euroverloren, kann der Besitzer von der Fluggesellschaft keinen Schadenersatz fordern, entschied das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg.

Auf das noch nicht rechtskräftige Urteil (Az.: 216 C 141/09) weist die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Fachzeitschrift “ReiseRecht aktuell“ hin.

Im verhandelten Fall ging es um eine Brille im Wert von 1133 Euro. Der Kläger behauptete, sie für einen Flug von Hamburg nach Faro in den Koffer gepackt zu haben, der beim Einchecken aufgegeben wurde - bei der Ankunft an der Algarve war die Brille verschwunden. Im Handgepäck sei kein Platz mehr gewesen, auch sei dessen zulässiges Gewicht von sechs Kilogramm überschritten gewesen, erklärte der Mann.

Das Gericht sah im Verhalten des Passagiers jedoch ein “überwiegendes Mitverschulden“ und lehnte eine Schadenersatzpflicht der Fluggesellschaft ab. Wegen ihrer Größe und des geringen Gewichts sei die Brille “ohne Weiteres im Handgepäck unterzubringen“ gewesen.

dpa

Kommentare