Ansteckungsgefahr

Chef von Carnival Cruises: "Kreuzfahrtschiffe sind keine Quelle für Coronaviren"

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Das Kreuzfahrtschiff "Carnival Panorama" liegt vor der Küste Kaliforniens. (Symbolbild)

Kreuzfahrten wurden wegen Coronavirus-Ansteckungsgefahr abgesagt. Der CEO von Carnival Cruises bestritt nun, dass man sich auf Kreuzfahrt erhöhtem Risiko aussetze.

  • Der CEO der Carnival Corporation sprach über den aktuellen Zustand im Hinblick auf das Coronavirus*.
  • Dabei erklärte er, das Unternehmen habe Passagiere zu keiner Zeit in Gefahr gebracht.
  • Zudem bestehe auf Kreuzfahrtschiffen keine erhöhte Ansteckungsgefahr.

CEO von Carnival Cruises erklärt: Kein erhöhtes Risiko für Ansteckung mit Coronavirus auf Kreuzfahrtschiffen

Arnold Donald ist CEO der Carnival Corporation. Gegenüber dem Portal USA Today verteidigte er den Umgang von Carnival Cruises mit der Coronavirus-Pandemie. Das Kreuzfahrtunternehmen würde ihre Passagiere niemals in eine Gefahrensituation bringen, so Donald.

"Kreuzfahrtschiffe sind keine Quelle für Coronaviren. Wir haben Hunderte von Kreuzfahrtschiffen da draußen. Auf sehr wenigen wurden Fälle gemeldet", soll der CEO gegenüber USA Today erklärt haben. "Die Schiffe sind groß. Die Menschen sind nicht immer versammelt und zusammengepfercht." Er habe weiter gesagt, "dass ein Kreuzfahrtschiff keine risikoreichere Umgebung" sei, obwohl Menschen es so wahrnehmen könnten.


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Ansteckungsgefahr mit Coronavirus auf Kreuzfahrtschiffen: Wie hoch ist sie wirklich?

Zu Beginn des Ausbruchs des Coronavirus tauchten viele Berichte über erkrankte Passagiere und Crew-Mitglieder auf Kreuzfahrtschiffen auf. Dies ist nicht verwunderlich, gibt es doch rund 2.000 bis 3.000 Kreuzfahrt-Passagiere auf einem Schiff gleichzeitig, die ständig in nahen Kontakt miteinander treten.

Das Coronavirus ist durch Tröpfcheninfektion übertragbar, daher besteht derzeit die Regelung, einen Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Da dies auf einem Kreuzfahrtschiff nur schwer möglich ist, verwundert ein erhöhtes Ansteckungsrisiko hier nicht. Geradezu alle Kreuzfahrten weltweit wurden aus diesem Grund zunächst für zwei Monate seit Mitte März abgesagt.

Erst kürzlich wurde berichtet, dass Carnival Cruises einige Kreuzfahrtschiffe in Miami als Krankenhaus-Ersatz zur Verfügung stelle. Dort sollen Patienten versorgt werden, die an etwas anderem als dem Coronavirus erkrankt seien, um somit Platz in den Krankenhäusern für Coronavirus-Infizierte zu schaffen.

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sca

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

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1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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