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Übersicht

Diese verschärften Corona-Regeln gelten im Herbst für den Urlaub in Deutschland

Kahle Bäume im Oberpfälzer Wald bei Sonnenaufgang im Herbst.
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Im Herbst rechnet die Regierung wieder mit steigenden Corona-Fallzahlen.

Der Herbst rückt immer näher und damit auch die von der Bundesregierung geplanten Verschärfungen der Corona-Regeln. Worauf müsst Ihr auf Reisen achten?

Während der Sommerferien mussten Bundesbürger sowohl im Ausland als auch in Deutschland kaum noch auf Corona-Regeln achten – und das, obwohl die Inzidenz höher liegt als im Vorjahr. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet allerdings damit, dass sich die Lage im Herbst wieder verschlechtert und die Fallzahlen aufgrund der Omikron-Subvariante BA.5 weiter ansteigen. „Es wird dann zu Ausfällen in den Betrieben und der kritischen Infrastruktur kommen, etwa in Krankenhäusern“, sagte er laut der Deutschen Presse-Agentur gegenüber der „Welt am Sonntag“. Verstärkt würde dies dadurch, dass der Aufenthalt in Innenräumen bei kühleren Temperaturen wieder zur Regel werde. Daher liegen dem Bundestag nun Änderungen zum Infektionsschutzgesetz vor, die beschlossen werden sollen. In anderen Ländern sieht man die Situation lockerer – viele haben für den Herbst keine großen Veränderungen geplant.

Corona-Regeln im Herbst: Maskenpflicht im Luft- und Fernverkehr in Deutschland

Die bisherigen Rechtsgrundlagen im Infektionsschutzgesetz für die Corona-Schutzmaßnahmen sind bis 23. September befristet. Ab dem 1. Oktober werden diese von Anschlussregeln abgelöst, welche bis zum 7. April 2023 gelten sollen. Darin bundesweit eine FFP2-Maskenpflicht in Flugzeugen und im öffentlichen Personenfernverkehr vorgesehen. Außerdem soll eine Masken- und Testpflicht für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen gelten. Die Länder können zudem entscheiden, ob sie noch weitere Maßnahmen ergreifen wollen: So ist auch eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr möglich. Wer verreist, muss sich also wieder über die Corona-Regeln in dem jeweiligen Bundesland informieren.

Restaurants, Kultur und Freizeit: Die Corona-Maßnahmen für den Herbst

Um das Beste aus einer Reise zu machen, dürfen Besuche in Museen, Gaststätten oder Konzerte nicht fehlen. Auch hier sind ab Herbst wieder verschärfte Corona-Regeln möglich: Es ist den Ländern überlassen, ob sie eine Maskenpflicht für Innenräume, Restaurants oder Kultur- und Sportveranstaltungen vorschreiben. Es soll aber Ausnahmen geben: Wer einen Test vorlegt, braucht keine Maske zu tragen. Das kann optional von den Bundesländern auch auf Personen ausgeweitet werden, die in den letzten drei Monaten frisch geimpft wurden oder von einer Covid-Erkrankung genesen sind.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wann greift die Reiserücktrittsversicherung? Bei Tod oder unerwarteter, schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Die Reiserücktrittsversicherung greift in der Regel auch, wenn eine unerwartete Impfunverträglichkeit auftritt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität können valide Gründe für einen Reiserücktritt sein. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einem Bruch von Prothesen oder einer unerwarteten Lockerung von Implantaten können Sie von der Reiserücktrittsversicherung Gebrauch machen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage können Sie von einer Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verschiebung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wenn die Urlaubsvertretung eines Selbständigen ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit, dürfen Sie von der Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch das gilt: Eine unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch ein unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark) sorgt dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. © dpa

3G-Nachweis bei Einreise nach Deutschland kehrt vorerst nicht zurück

Im Juni wurde der 3G-Nachweis für Einreisende oder Reiserückkehrer nach Deutschland fürs Erste ausgesetzt. Eigentlich sollte die entsprechende Verordnung Ende August auslaufen – das Bundeskabinett hat allerdings beschlossen, sie bis zum 30. September zu verlängern. Das heißt, Reiserückkehrer müssen keinen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder Testung vorlegen, wenn sie nach Deutschland einreisen. Einzige Ausnahme ist eine Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet: Dann müssen sich die betroffenen Personen in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Außerdem braucht es eine digitale Einreiseanmeldung sowie einen maximal 48 Stunden alten, negativen PCR-Test. Aktuell ist aber kein Land als Virusvariantengebiet eingestuft.

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