Flugzeug-Ratgeber

Darum gibt es in Flugzeugen noch das Nichtraucher-Zeichen

+
Obwohl man an Bord von Flugzeugen seit langer Zeit nicht mehr rauchen darf, gibt es immer noch Nichtraucher-Zeichen in der Kabine.

Schon seit vielen Jahren darf an Bord eines Flugzeugs nicht mehr geraucht werden. Doch warum gibt es dann noch immer das Nichtraucher-Zeichen an Bord?

Schon seit rund 25 Jahren darf in Flugzeugen nun nicht mehr geraucht werden. Die USA fingen damit an, Deutschland zog 1995 nach. Damals war die Lufthansa die erste deutsche Fluggesellschaft, bei der das Rauchen an Bord verboten war. Wiederum vier Jahre später, im Jahr 1999, war bei etwa weltweit 50 Airlines das Rauchen verboten.

Nach wie vor Nichtraucher-Zeichen in Flugzeugen

Seitdem ist das Rauchen an Bord von Flugzeugen strengstens untersagt. Doch noch immer gibt es in der Kabine über den Sitzen das Nichtraucher-Zeichen. Es leuchtet ununterbrochen während des Fluges.

Das hat verschiedene Gründe. Dem Reiseportal Travelbook gegenüber erklärt Robin Kiely, Pressesprecher bei Ryanair: "Diese Zeichen sind Teil von Ryanairs generellen Spezifikationen für Flugzeuge. Sie bleiben als fortwährender Verweis auf Ryanairs 'No Smoking'-Grundsatz bestehen."

Zudem gibt es laut der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (AESA) folgende Vorschrift: "Wenn das Rauchen an Bord verboten ist, muss es wenigstens einen Hinweis dafür geben, der für alle Passagier in der Kabine deutlich lesbar ist." Weiter heißt es: "Hinweise, die auf das Rauchverbot verweisen, müssen so installiert sein, dass sie vom Cockpit aus bedient werden können und in leuchtendem Zustand während allen herrschenden Lichtverhältnissen in der Kabine von jeder Person an Bord gelesen werden können."

Daher müssen die Nichtraucherzeichen in Flugzeugen während des gesamten Flugzeugs leuchten.

Erfahren Sie hier alle Info rund um Flugzeuge, Flugbuchung und Co.

sca

13 Dinge, die Sie auf Reisen mit dem Flugzeug beachten sollten

Zurück zur Übersicht: Reise

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser