Enteisungsmittel: Elf Flughäfen bilden Krisen-Pool

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Die Flughäfen wollen ihre Bestände bei Enteisungsmitteln austauschen.

Berlin - Nach den Befürchtungen über massive Engpässe bei den Beständen an Enteisungsmitteln haben elf deutsche Flughäfen einen Krisen-Pool gebildet.

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Das sagte eine Sprecherin des Berliner Flughafen-Dienstleisters Globe Ground am Montag der Nachrichtenagentur dapd. Die Flughäfen würden in einer täglichen Telefonkonferenz ihre Lagerbestände und Wettervorhersagen abgleichen. Sie hätten gegenseitig die Bereitschaft erklärt, Bestände mit Tanklastwagen auszutauschen, falls die Depots in einem Flughafen leerzulaufen drohten. Der Pool gelte für die Zeit, in der der Hersteller Clariant nicht produziere. Die Schweizer Firma hatte am Tag vor Silvester einen Produktionsstopp vom 1. bis 4. Januar verkündet, weil ihr der Glykol-Nachschub fehlt.

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Dem deutschen Pool angeschlossen haben sich den Angaben zufolge Berlin-Tegel, Berlin-Schönefeld, Hamburg, Bremen, Hannover, Münster/Osnabrück, Köln/Bonn, München, Nürnberg, Stuttgart und Hahn. Die Clariant-Kunden Düsseldorf, Leipzig und Dresden sind nicht dabei. Frankfurt/Main bekommt sein Enteisungsmittel von der britischen Konkurrenz Kilfrost. Derzeit seien die Lager in Berlin voll, sagte ein Sprecher der Berliner Flughäfen. Das Tauwetter zum Neujahrswochenende habe geholfen.

dapd

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