Airline-Boykott

Baby schreit im Flugzeug - Eltern wird Rückflug verweigert

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Ein Baby schreit im Flugzeug – und prompt wird der Familie der Rückflug verwehrt. Dieser Vorfall sorgt im Netz jetzt für Furore. Doch es kommt alles anders.

Eigentlich hätte es ein schöner Urlaub mit der Familie werden sollen. Doch daraus entpuppte sich schnell ein Albtraum. Zumindest, wenn man den Worten der Australierin Laura Jade Kimber glaubt.

Wie das Daily Mail Australia berichtet, flog Kimber im Februar diesen Jahres mit ihrem Mann und den zweijährigen Zwillingen von Sydney auf Hamilton Island, um ein wenig zu entspannen.

Kind schreit im Flugzeug - Airline findet das Verhalten "inakzeptabel"

Während des Fluges bekam eines der Zwillinge einen Wutanfall und warf sich schreiend zu Boden. "Kurz bevor wir landeten war Matteo, einer unserer Zwillinge, richtig übermüdet. Er hätte ja schon längst seinen Mittagsschlaf gebraucht. Er war deshalb launisch und bekam dann einen Wutanfall", erinnert sich Kimber.

Doch nur wenig später soll sich Klein-Matteo bereits wieder beruhigt haben und auf dem Schoß der jungen Mutter eingeschlafen sein. Bei der Gepäckausgabe folgte jedoch der Schock: Ein Airline-Mitarbeiter soll die Eltern zur Seite genommen und ihnen erklärt haben, dass das Verhalten ihres Kindes völlig "inakzeptabel" gewesen sei. Außerdem warnte er sie angeblich mit den Worten vor: "Seien Sie nicht allzu überrascht, wenn Sie nicht mehr nach Hause fliegen können."

Rückflug verweigert - wegen der Eltern?

Und so geschah es dann auch: Als die Familie wieder zurückfliegen wollte, wurde ihr der Zutritt zum Flugzeug verweigert. Der Clou daran: Nicht wegen der Kinder, sondern wegen des angeblich falschen Verhaltens der Eltern soll die Familie nicht mitfliegen dürfen. Wie ein Sprecher der Airline jetzt verriet, sollen die junge Mutter und ihr Ehemann der Grund gewesen, warum die Familie auf dem Airport zurückbleiben musste.

"Am 22. Februar berichtete die Crew, dass sich erwachsenen Passagieren am Boarding Gate am Hamilton Island Airport störend verhalten hätte. Aufgrund dessen wurde der Familie der Zugang zum Flieger verwehrt und es wurde ihnen geraten, stattdessen den nächsten möglichen Flieger zu nehmen", behauptet er weiter.

Am Ende wurde den Kimbers von der Airline entweder ein Flug an einem anderen Tag oder die Rückerstattung der Kosten angeboten. Sie entschieden sich schließlich für Letzteres – und beschwerten sich anschließend bei der Fluggesellschaft. Doch die hat sich bis heute nicht bei ihnen gemeldet.

Was die besten Flughäfen der Welt ausmacht

Von Jasmin Pospiech

Rubriklistenbild: © Facebook/Laura Jade Kimber

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