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Stadtfest mit Farbspektakel

Husum feiert wieder seine Krokusblüte

Krokusse in Husum
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Seit Jahrhunderten schon lockt Husums Krokusblüte Menschen an die Nordseeküste. Rund vier Millionen Krokusse sorgen im Schlosspark jedes Jahr um diese Zeit für erste Frühlingserlebnisse.

Millionen lilafarbene Krokusblüten verwandeln den Schlosspark in Husum derzeit wieder in ein Farbenmeer. Und nach zwei Jahren Pandemiebedingter Pause wird dieses Farbspektakel wieder mit einem Stadtfest gefeiert.

Husum - Nach zwei Jahren Pandemiebedingter Pause feiert Husum an diesem Wochenende wieder sein traditionelles Krokusblütenfest. Rund vier Millionen Krokusse blühen aktuell wieder im Husumer Schlosspark, sorgen für erste Frühlingserlebnisse und bilden die Kulisse für ein zweitägiges Stadtfest mit verkaufsoffenem Sonntag und Kunsthandwerkermarkt. Einer der Höhepunkte ist am Samstag die Krönung der Krokusblütenmajestät.

Seit den 1990er Jahren feiern die Kaufleute der kleinen Hafenstadt das „Blütenwunder“ des Nordens. Nach Angaben der Husumer Touristiker gibt es ein solch riesiges lila Blütenmeer wildwachsender Krokusse in Nordeuropa nur noch in Husum. Und mittlerweile werden in vielen Regionen der Republik extra Busreisen zur Krokusblüte organisiert.

Legenden um Herkunft der Krokusse in Husum

Krokusse stammen ursprünglich aus südlichen Regionen Europas. Warum die Frühlingsboten nach Husum kamen, ist unbekannt. Aber zwei Legenden bieten Erklärungsversuche: Entweder hatten Mönche im 15. Jahrhundert die lila blühenden Pflanzen dort in ihrem Klostergarten angesiedelt, um Safran aus den getrockneten Narben der Krokusse zu gewinnen und damit ihre liturgischen Gewänder zu färben.

Oder Herzogin Marie Elisabeth pflanzte sie Mitte des 17. Jahrhunderts an, um aus den Krokussen Safran als Gewürz für ihre Zuckerbäckereien zu bekommen. Der lilafarbene Krokus in Husum sieht jedoch nur aus wie der Safran-Krokus. Seine Farb- und Aromastoffe sind für die Safranproduktion ungeeignet. dpa

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