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"Ich fing an zu weinen": Diese Geste eines Flugbegleiters rührt zu Tränen

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Was dieser Flugbegleiter tat, passiert nicht alle Tage. (Symbolbild)

Am Muttertag flog eine Frau mit ihrer Familie aus dem Urlaub zurück nach Hause. Sie ließ etwas im Flugzeug liegen – und begegnete so einem besonderen Menschen.

Am Muttertag flog Rachel Braverman mit ihrer Familie nach einem Urlaub in Florida nach New Jersey zurück. Sie und ihr Mann waren mit ihren drei ältesten Kinder in Disney World gewesen. Nach der Landung stellte Braverman fest, dass sie die Flaschen mit Milch im Flugzeug liegengelassen hatte, die sie für ihren vier Monate alten Sohn abgepumpt hatte.

Am Ende mit den Nerven

"Ich fing an zu weinen", erzählte sie gegenüber dem Portal Inc.com. Sie habe versucht, die Flaschen über ein Online-Formular zurückzubekommen, doch ließ schließlich frustriert davon ab. Doch dann, bereits zuhause, habe ihr Ehemann eine SMS erhalten.

"Ich habe etwas, das Ihnen gehört"

"Ich bin Jeff", stand in der Nachricht. "Ich bin Flugbegleiter von United. Ich glaube, ich habe etwas im Flugzeug gefunden, das Ihnen gehört." Jeff Nowotny arbeite seit rund 17 Jahren als Flugbegleiter. Als ein Passagier die Flaschen mit der Milch unter einem Sitz entdeckt hatte, habe Nowotny nicht lange gezögert: Er ließ sich die Kontaktdaten der Reservierung geben und kontaktierte die Familie.

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Doch damit nicht genug: Er ließ extra einen Flug ausfallen und brachte Braverman die Flaschen mit der Milch direkt zu ihr nach Hause. Braverman und ihr Mann seien gerührt gewesen, dass ein Mensch sich so hilfsbereit zeige. Obwohl sie ihn nie kennenlernten, denn sie schliefen, als er die in Eis verpackte Milch vorbeibrachte – er habe sie nicht wecken wollen, wie es heißt.

Daher postete Braverman ihre Geschichte auf Facebook mit den Worten: "An Jeffrey Nowotny, den United-Flugbegleiter, der mich noch nie gesehen hat, aber gestern meine Tasche voller Muttermilch in einem Flugzeug gefunden, den ganzen Nachmittag auf Eis gehalten, und ausfindig gemacht und sie uns nach Mitternacht in unser Haus gebracht hat... Du bist einmalig! Das geht weit über Kundenservice hinaus, das ist einfach ein Akt der Freundlichkeit. Danke für dieses Wunder zum Muttertag. Und danke von diesem fröhlichen milchigen Gesicht!" Dazu postete sie ein Bild ihres kleinen Sohns.

Nowotny äußerte sich dazu gegenüber dem Portal Inc.com. Er sagte: "Ich sorge mich um die Passagiere. Es macht mich glücklich."

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sca

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