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Teurer Spaß

Corona löst neuen Trend aus: Privatjets boomen bei Reisen auf Mallorca

Ein Privatflugzeug des Typs Dassault Falcon 7 X steht auf dem Flughafen Zürich.
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Immer mehr Reisende entscheiden sich für einen privaten Flug.

Die Zahl der Privatflüge nach Mallorca steigt rasant an. Immer mehr Urlauber fliegen lieber exklusiv auf die Insel – um sich vor Corona zu schützen, wie es heißt.

Während der Corona-Pandemie versuchen viele Urlauber vollbesetzte Flugzeuge zu meiden. Zwar betonen Airlines immer wieder, dass das Infektionsrisiko an Bord gering ist, dennoch scheinen viele Touristen lieber auf eine Alternative zu setzen – zumindest diejenigen, die es sich leisten können. So zählte der Flughafen Son Sant Joan auf Mallorca* im Jahr 2021 insgesamt 32.556 Flugbewegungen mit Privatjets, wie die Mallorca Zeitung berichtet. Das sind etwa doppelt so viele wie im Vorjahr und im Schnitt 89 Privatflieger, die täglich auf Mallorca starten und landen. Vor der Corona-Pandemie war der Flughafen von Ibiza noch der Spitzenreiter beim privaten Flugverkehr.

Mit dem Privatjet nach Mallorca: Flugbewegungen mit Corona-Pandemie stark angestiegen

Insgesamt nahm der private Flugverkehr aufgrund der Corona-Pandemie geringeren Schaden als der Linienverkehr. So wurden 2020 nur 5.000 weniger Flugbewegungen mit Privatjets registriert als noch vor der Pandemie – hier waren es 21.000. Nach Ende des Lockdowns stieg die Zahl der Privatflüge enorm an: „Wir können bestätigen, dass die Anfragen drastisch zugenommen haben“, erklärte eine Mitarbeiterin der Deutsche-Privatjet mit Sitz im Wuppertal im Jahr 2020 der Mallorca-Zeitung. Demnach spielte damals die Angst vor einer Infektion mit Corona im Linienflug eine große Rolle bei der Entscheidung für einen Privatflug.

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Mallorca-Urlaub mit dem Privatjet – ein teurer Spaß

Tatsächlich scheinen viele Interessenten aber keine Vorstellung davon zu haben, welche Summen ein Flug mit dem Privatjet verschlingt, wie die Mitarbeiterin der Deutsche-Privatjet ergänzte. „Ein Flug nach Mallorca mit unserer kleinsten Maschine kostet rund 25.000 Euro.“ Vier Personen haben maximal darin Platz, was Kosten von 6.250 pro Nase ausmacht. „Wenn die Leute das hören, dann springen sie auch ganz schnell wieder ab.“ Dennoch scheint es aber genug Menschen zu geben, die sich den Luxus leisten können – wie der Anstieg der Flugbewegungen zeigt. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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