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Preissteigerungen von 300 Prozent

Mietwagen auf Mallorca: „Angebote von fünf Euro pro Tag gehören der Vergangenheit an“

Ein Auto und zwei Fahrradfahrer am Cap de Formentor auf Mallorca.
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Auf Mallorca werden Mietwagen zur Mangelware.

Viele Urlauber wollen die Urlaubsinsel Mallorca mit dem Auto erkunden. Allerdings sind Preise wie zu Vor-Pandemie-Zeiten nicht mehr realistisch, wie es heißt.

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie steigt bei Deutschen wieder die Reiselust. Zu den beliebtesten Reisezielen gehört 2022 auch wieder Mallorca – womöglich auch wegen der bisher günstigen Flugpreise. Was Mietwagen betrifft, so können Touristen aber offensichtlich nicht mehr mit Schnäppchen rechnen. „Angebote von fünf Euro pro Tag gehören der Vergangenheit an“, sagte Ramon Reus, Vorsitzender des Verbandes der Autovermieter AEVAB, laut der Mallorca Zeitung gegenüber einem Radiosender. Daran nehme nicht nur Corona seinen Anteil, sondern auch der Mangel an Mikrochips, die Inflation und der Ukraine-Konflikt.

Urlaub auf Mallorca: Mietwagen-Preise um 300 Prozent gestiegen

Im Februar beschwichtigte Reus laut Mallorca Zeitung, dass zumindest bei den Firmen, die dem Verband AEVAB angeschlossen sind, keine großen Preissteigerungen zu erwarten seien: „Wir hatten immer reelle Preise und werden das beibehalten. Preissteigerungen versuchen wir zu vermeiden, wo es geht.“ Mittlerweile scheint sich das Blatt jedoch gewendet zu haben: Die Verbände AEVAB und Balebal geben laut der spanischen Zeitung Ultima Hora an, dass die Preise für Mietautos um 300 Prozent gestiegen seien – im Durchschnitt koste ein Fahrzeug nun also 130 Euro pro Tag. Vor der Pandemie waren es noch 15 bis 60 Euro. Hintergrund sei, dass es auf den Balearen 50.000 Autos weniger gäbe als vor Corona. „Die Zahl der ausländischen Touristen nimmt zu, insbesondere die der Deutschen, Briten, Italiener und Reisende aus dem Norden, zu denen noch die Spanier hinzukommen“, berichtet Antoni Masferrer, Präsident des Verbandes Balebal.

Mietwagen-Mangel auf Mallorca wohl auch im Sommer 2022

An den Osterfeiertagen wird es daher es für Urlauber schwer, noch spontan an einen Mietwagen zu kommen*. „Die Realität ist, dass wir für die nächsten fünf Tage ausgebucht sind und in vielen Bereichen alles vermietet haben“, erklärte Reus laut Ultima Hora. Die Auslastung läge durchschnittlich bei 85 Prozent, ein Wert, der sich aufgrund vieler Last-Minute-Buchungen noch erhöhen werde – „und das Problem wird sich in den Monaten Juli bis September verschärfen, weil die Nachfrage größer sein wird als das Angebot an Autos“, heißt es weiter. Urlauber sollten sich also frühzeitig um einen Mietwagen bemühen, bevor sie ihre Reise antreten. Ansonsten ist es möglich, dass alle Fahrzeuge bereits ausgebucht sind. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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