Vereinbarungen mit Städten

Neue Beschränkungen für Airbnb in London und Amsterdam

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Viele Großstadtbewohner vermieten ihre Wohnung über Airbnb als Ferienunterkunft. In London und Amsterdam gibt es dafür jetzt eine Obergrenze. Foto: Jens Kalaene

Gerade Städtereisende nutzen Airbnb gern, um eine private Unterkunft zu buchen. Schließlich ist die Atmosphäre etwa in einer Altbauwohnung authentischer als in einem nüchternen Hotel. Doch London und Amsterdam haben für die Vermietung jetzt klare Regeln erlassen.

London (dpa/tmn) - In London und Amsterdam gelten künftig strengere Regeln für die Vermietung von Privatwohnungen an Touristen über die Plattform Airbnb. In Amsterdam dürfen Wohnungen ab 2017 nicht mehr länger als 60 Tage im Jahr vermietet werden, teilte Airbnb mit.

Und in London werde eine Obergrenze von 90 Tagen pro Jahr eingeführt. Entsprechende Vereinbarungen hat Airbnb mit den beiden Städten getroffen. Wer länger vermieten will, braucht eine Genehmigung.

Die neuen Regeln gelten einer Sprecherin zufolge für die Vermietung ganzer Wohnungen. Nicht betroffen sei das Vermieten einzelner Zimmer, während der Gastgeber die übrige Wohnung nutzt.

Im Kampf gegen illegale Hotels hatte Amsterdam 2014 Regeln erlassen, nach denen Privatleute ihre Wohnung für höchstens 60 Tage im Jahr an Besucher vermieten dürfen - und das auch nur an jeweils maximal vier Personen. Bislang hatte Airbnb sich geweigert, bei der Durchsetzung der Regeln mitzuarbeiten. Nun sagte der Vermittler zu, ab 1. Januar 2017 eine Wohnung automatisch nach 60 Tagen zu blockieren. Airbnb bietet rund 14 000 Wohnungen in Amsterdam an. Auch in London werden Wohnungen nach 90 Tagen künftig automatisch geblockt.

Mitteilung der Stadt Amsterdam und Airbnb

Erklärungen zu der Neuregelung in London

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