Mehr Service und Häfen

Neues aus der Kreuzfahrt: Gratis Internet und Kinderfinder

+
Im kommenden Jahr steuert die "Europa 2" von Hapag-Lloyd Cruises 17 Häfen erstmals an. Foto: Hapag-Lloyd Cruises/dpa-tmn

Die Reedereien setzen auf digitalen Komfort: Hapag-Lloyd-Cruises bietet kostenloses Internet an. Bei MSC sollen Urlauber unter anderem per Virtueller Realität Landausflüge vorab erleben können.

"Europa 2" 2018/19 mit 17 neuen Häfen

Das Luxuskreuzfahrtschiff "Europa 2" von Hapag-Lloyd-Cruises läuft in der Saison 2018/19 insgesamt 17 neue Häfen an. Zum Beispiel Alghero auf Sardinien und Sao Vicente auf den Kapverden stehen erstmals auf der Reiseroute, teilte die Reederei mit. Zum Jahresbeginn 2018 fährt die "Europa 2" in Südafrika. Im Sommer geht es erstmals nach Spitzbergen, im Winter 2019 führt eine 80-tägige Reise durch Ozeanien. Im September 2017 geht die "Europa 2" in die Werft. Dabei erhält das Schiff unter anderem eine neue Satellitenanlage. Dadurch erhöht sich die Bandbreite für das Surfen an Bord. Ab 2018 erhalten deshalb alle Passagiere pro Tag eine Stunde kostenfreies Internet. Gäste der höheren Suitenklassen surfen weiter komplett kostenlos. Daneben gibt es weitere kleinere Veränderungen geben: Aus dem Rauchersalon namens "Herrenzimmer" wird das "Collins" und aus dem "Jazzclub" der "Club 2".

MSC will digitale Technik auf Schiffe bringen

Die Kreuzfahrtreederei MSC will ihre Schiffe in den kommenden Jahren zunehmend mit Digitaltechnik ausstatten. Unter anderem sollen interaktive Karten auf Touchpads und in einer App dabei helfen, sich an Bord zurechtzufinden, teilte die Reederei auf der Reisemesse ITB (8. bis 12. März) in Berlin mit. Außerdem sollen Eltern erkennen können, wo sich ihre Kinder gerade aufhalten - möglich machen werde das ein Armband für die Kinder. Per Virtueller Realität (VR) sollen die Urlauber darüber hinaus Landausflüge vorab erleben können. Die Technik soll sowohl auf den geplanten elf Neubauten der Reederei als auch auf den zwölf existierenden Schiffen eingebaut werden. Den Auftakt macht die "MSC Meraviglia", die im Juni in Dienst gestellt wird. Dort soll es unter anderem 358 interaktive Bildschirme geben.

Nordeuropa-Kreuzfahrten werden immer beliebter

Kreuzfahrten nach und in Nordeuropa werden bei Urlaubern aus Deutschland immer beliebter. 36 Prozent aller von ihnen gebuchten Seereisen führten im Jahr 2016 auf die Nord- und Ostsee, das waren 2,4 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. An zweiter Stelle bei den beliebtesten Zielen folgte das Mittelmeer mit 28,3 Prozent. Das geht aus der Studie "Der Hochsee-Kreuzfahrtmarkt Deutschland 2016" hervor, die auf der ITB vorgestellt wurde. Laut dem Kreuzfahrtverband Clia und dem Deutschem Reiseverband kamen der Atlantik und die Kanaren auf 11,9 Prozent, Nordamerika auf 11,6 und alle anderen Fahrtgebiete auf 12,2 Prozent.

Neues Schiff heißt "Symphony of the Seas"

"Symphony of the Seas" heißt das nächste neue Kreuzfahrtschiff von Royal Caribbean. Das hat die Reederei jetzt bestätigt. In den vergangenen Tagen hatte es bereits Bilder aus der Werft gegeben, auf denen dieser Name zu erkennen war. Das 26. Schiff der Royal-Caribbean-Flotte mit Platz für bis zu 6780 Gäste ist gut 362 Meter lang. Es wird im April 2018 ausgeliefert und ist ein Schwesterschiff des derzeit größten Kreuzfahrtschiffs der Welt, der "Harmony of the Seas". Ihre erste Saison wird die "Symphony" im Mittelmeer verbringen, bevor es im November 2018 nach Miami in Florida/USA geht, wo es dann Abfahrten in die Karibik geben wird.

Carnival lässt zwei Kreuzfahrtschiffe in China bauen

Der US-Kreuzfahrtkonzern Carnival lässt zwei neue Schiffe für den chinesischen Markt erstmals in China selbst bauen. Beauftragt wurde ein Joint Venture unter anderem aus der China State Shipbuilding Corporation (CSSC) und dem italienischen Schiffsbauunternehmen Fincantieri, wie Carnival mitteilte. Der erste Neubau soll im Jahr 2023 fertig werden. Es gibt eine Option auf vier weitere Schiffe. Konzipiert werden die Kreuzfahrtschiffe speziell für die Bedürfnisse und den Geschmack chinesischer Gäste.

Reisemesse ITB

Zurück zur Übersicht: Reise

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser