Reiselustige Rentner in Australien

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Sydney - Immer mehr pensionierte Australier nutzen die Zeit nach dem Arbeitsleben für Reisen durch ihr Land. Inzwischen haben sie sogar schon einen eigenen Namen: Graue Nomaden.

Viele Pensionäre haben genug vom bodenständigen Leben im Eigenheim und ziehen lieber mit Wohnmobil oder Wohnwagen durch Australien. Von den weißen Stränden am tiefblauen Südpazifik über endlose Weiten bis zu den Tropen im Norden bietet Australien auch jede Menge zu sehen. "Erst jetzt, als Ruheständler, haben wir Zeit und Muße, unser Land zu bereisen und wir fahren immer der Sonne hinterher.", erklärt John, einer der „Grey Nomads“.

Andere verbringen viele Wochen auf ihrem Lieblingscampingplatz in den Tropen oder im Outback und richten sich dort häuslich ein. Wer nicht genug Ersparnisse für den nomadenhaften Lebensstil hat, füllt seine Reisekasse unterwegs durch kleine Jobs auf, etwa bei der Obsternte. Farmer stellen die Rentner gerne ein, weil sie so zuverlässig sind.

Anregungen, Tipps und Informationen können sich die inzwischen über zehntausend reiselustigen Senioren auf Internetseiten wie www.grey-nomads.org oder www.thegreynomads.com.au holen. Dort ist zu erfahren, wo es Arbeitsmöglichkeiten gibt und welches fahrbare Zuhause zu welchem Preis zu haben ist. Linda und Brian aus Melbourne haben ihre Entscheidung, sich den "Grey Nomads" anzuschließen, nicht bereut. Seit einem Jahr sind die beiden unterwegs, und zur Normalität des Stadtlebens zurückzukehren, kommt für das Paar nicht infrage. „Für mich ist das genau das richtige Leben.", sagt  Linda.

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