Weltkulturerbe der Unesco

Riesige Open-Air-Ausstellung: València ist Feuer und Flamme

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Die Ofrenda - Niederlegung von Blumen zu ehren der Schutzpatronin von València am Plaza de la Virgen.
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Die Ofrenda - Niederlegung von Blumen zu ehren der Schutzpatronin von València am Plaza de la Virgen.
Die Falleras weinen bei der Verbrennung.
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Die Falleras weinen bei der Verbrennung.
Falla Ca la Trava am Rathausplatz - 42 Meter hoch.
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Falla Ca la Trava am Rathausplatz - 42 Meter hoch.
Falleras am Plaza de la Virgen.
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Falleras am Plaza de la Virgen.
Lichterspiele im Stadtteil Ruzafa.
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Lichterspiele im Stadtteil Ruzafa.
Ofrenda
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Ofrenda
Rathaus Falla - Ca la Trava.
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Rathaus Falla - Ca la Trava.
Spektakuläres Feuerwerk in der Nit del Foc - Nacht des Feuers.
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Spektakuläres Feuerwerk in der Nit del Foc - Nacht des Feuers.

Jedes Jahr vom 14. bis 19 März verwandelt sich ganz València in eine gigantische Open-Air-Kunst-Ausstellung, die Menschen aus der ganzen Welt anzieht.

Dieses Jahr gab es doppelt Grund zur Freude, denn die Fallas feierten eine besondere Premiere: Sie dürfen sich nach der Ernennung im Dezember 2016 nun als immaterielles Weltkulturerbe der Unesco bezeichnen.

Feiern, um den Winter zu vertreiben

Was sich für Laien am besten als bunter Mix aus Silvester, Karneval, lebendiger Kunstausstellung und Volksfestumzug mit anschließendem Festessen beschreiben lässt, hat seine Wurzeln im 18. Jahrhundert. Um den Winter zu vertreiben, verbrannten Zimmerleute ihre Abfälle vor den Werkstätten. Später wurden daraus vogelscheuchenartige Gestalten gebaut. Schon damals nahmen diese konkrete Ereignisse und Personen aus den Vierteln auf die Schippe.

Und auch die ersten der heute knapp 400 Fallas-Vereinigungen gründeten sich in jener Zeit. Sie sind mit fast 150.000 Mitgliedern der treibende Motor der Fallas. Die Mitglieder entrichten einen Jahresbeitrag und beteiligen sich das ganze Jahr über an den Festvorbereitungen. Jeder Fallas-Verein wird von einem Vorsitzenden vertreten und organisiert ganzjährig Feste, Tombolas, Wettbewerbe und mehr, um Geld für das Fest und die Figuren, "Ninots" genannt, zu sammeln.

Teure Vergänglichkeit

Die größten, spektakulärsten und teuersten Monumente aus der "Sección Especial" stehen fast alle in der Altstadt. Fallas-Figuren sind sehr kostenintensiv. Wer in der Königsklasse antreten will, muss mindestens 85.000 Euro in seine Figur stecken. So schreibt es das Wettbewerbskomitee vor, welches jedes Jahr die schönsten Fallas in den verschiedenen Kategorien kürt und prämiert.

Vier Tage lang können die rund 370 Figuren sowie zahlreiche Kinder-Fallas bewundert werden. Danach gehen sie mit Ausnahme des ninot indultat in der Nacht zum 20. März bei der spektakulären "Cremà" in Flammen auf. Durch die Verbrennung der Fallas-Figuren wird die Neuordnung der zuvor illustrativ dargestellten und kritisierten sozialen Verhältnisse symbolisiert - und natürlich anschließend ausgiebig gefeiert.

Weitere Bilder und Infos finden Sie unter www.costanachrichten.com.

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