Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Erste-Hilfe-Set, Planung und mehr

Die besten Tipps, um Unfälle beim Wandern zu vermeiden

Wandern ist bei vielen Deutschen sehr beliebt. Um den Berg unbeschadet zu erreichen, sollten Gipfelstürmer diese Sicherheitstipps beachten.

Freizeit in den Bergen liegt aktuell mehr denn je im Trend. Denn das Wandern hält nicht nur den Körper fit, sondern entschädigt mit den herrlichen Landschaften und Ausblicken jegliche Anstrengung. Doch gerade für Anfänger kann das Bergvergnügen schnell zur Qual werden. Hier sind einige Tipps, um unbeschadet und sicher auf den Gipfeln der Berge anzukommen.

Eigenes Tempo beim Wandern

Wie der Deutsche Alpenverein auf seiner Webseite schreibt, ist eine realistische Selbsteinschätzung essenziell. Denn das Wandern lenkt den Herz-Kreislauf-Rhythmus in die richtigen Bahnen und trainiert die Ausdauer. Bei zu zügigem Wandern kann es daher schnell zu einem Kreislaufkollaps oder Ähnlichem kommen. Daher sollte man, gerade wenn man mit einer Gruppe unterwegs ist, stets auf sein eigenes Tempo achten. Wandert jemand langsamer, entweder stehen bleiben oder die Geschwindigkeit anpassen. Es gilt auch immer darauf zu achten, keine Person aus den Augen zu verlieren. Bei einem Notfall bemerkt es sonst keiner aus der Gruppe.

Gute Routenplanung

Auch bei der Planung der Tour ist eine gute Selbsteinschätzung die erste Devise. Ob Länge der Wanderung, Höhenmeter oder Schwierigkeitsgrad – bei all diesen Punkten sollte man zu sich selbst ehrlich sein. Touren mit Klettersteig etwa sollte man nur bei guter Fitness und Erfahrung planen. Einschätzungen und Erfahrungsberichte von Touren lassen sich im Internet sehr gut recherchieren und können böse Überraschungen verhindern. Bei Problemen mit der Orientierung immer ein GPS-Gerät, eine Karte oder eine Navigations-App mit auf den Berg nehmen.

Eine Wanderung muss gut geplant sein.

Bergwetter kann launisch sein

Vor der Wanderung auf jeden Fall den Wetterbericht checken. Denn in den Bergen kann sich schnell ein Unwetter oder ein Schneesturm entwickeln und den Aufstieg unmöglich machen. Ein Must-have ist daher eine Regenjacke! Denn im Gebirge sind extreme Wetterschwankungen an der Tagesordnung. Auch bei großer Hitze sollten Sie gewappnet sein.

Immer auf dem Weg bleiben

Schon alleine aus Naturschutzgründen ist das Wandern auf den Wegen Pflicht. Außerdem kann man sich beim Abkommen vom vorgeschriebenen Pfad schnell verletzten, da das Sturz- und Stolperrisiko steigt. Zudem können Steinschläge niedergehen oder gefährliche Abgründe auftauchen. Daher Abkürzungen vermeiden. Sollte man doch mal vom ausgeschilderten Weg abkommen, möglichst schnell zum Ausgangspunkt zurückkehren oder mithilfe einer Wanderkarte bzw. GPS auf den Wanderpfad zurückfinden.

Gut versorgt unterwegs: Das gehört in die Reiseapotheke

Verschiedene Medikamente, Verbandszeug und Sonnencreme liegen ausgebreitet auf einem Tuch.
Im Urlaub in wärmeren Gegenden ist es am schönsten, die meiste Zeit barfuß zu laufen. Da hat man sich leicht eine kleine Verletzung zugezogen. Denken Sie also unbedingt an den Verbandskasten. © Imago
Eine Frau gibt sich Augentropfen in die Augen.
Zu viel Zug von der Klimaanlage und schon droht eine Bindehautentzündung. Dem beugen Augentropfen vor. © Imago
400mg Filmtabletten von der Firma Zentiva.
Schmerztabletten helfen gegen Kopfweh und andere Leiden. © Bernd Feil/Imago
Weiße Tabletten in der Packung.
Etwas falsches am üppigen Buffet erwischt? Mit einem Mittel gegen Übelkeit vermeiden Sie unschöne Urlaubsmomente. © Sven Weber/Imago
Eine Frau hält sich mit einer Hand den Bauch und in der anderen Hand eine weiße Pille.
Das Gleiche gilt für Durchfallerkrankungen. Als Mittel gegen Durchfall sind vor allem Kohletabletten ratsam. Sie befördern durchfallerregende Keime aus dem Darm. © Andriy Popov/Imago
Ein Mann erhält eine Impfung in den rechten Oberarm.
Impfungen sind schon vor der Abreise wichtig. Gehen Sie auf Nummer sicher und nehmen Sie Ihren Impfpass mit auf die Reise. © Michael Bihlmayer/Imago
Eine Frau in Sandalen trägt an jeder Ferse ein Pflaster.
Blasenpflaster für unterwegs sind gerade dann sinnvoll, wenn Sie längere Touren und Wanderungen unternehmen. Es empfiehlt sich auch, ein kleines Päckchen Pflaster für Kratzer und Abschürfungen einzustecken. © Imago
Flüssige Medizin wird auf einen Löffel gegeben.
Halspastillen und Hustensaft sind ebenso wichtige Begleiter auf Reisen. Vor allem dann, wenn es im Urlaubsland kälter als erhofft ist. © Imago
Junge Frau trägt Sonnenschutz auf ihre Haut auf.
Kühlendes Spray und Mittel gegen Sonnenbrand gehören zu den Basics im Urlaub. © Petra Schneider-Schmelzer/Imago
Eine Mücke befindet sich der Haut.
Mittel gegen Juckreiz sind wichtig, ebenso ein Spray gegen Mücken und andere Insekten. © Imago
Taschentücher und ein Nasenspray befinden sich auf einem Tisch.
Ein Nasenspray verschafft bei Schnupfen  Erleichterung. © Sascha Steinach/Imago

Sicheres Wandern: Regelmäßige Pausen

Pausen sind beim Wandern wichtig. Dabei eignen sich gerade bei kurzen Touren Müsliriegel, Nüsse oder Obst als schnelle Energie-Booster. Für längere Wanderungen eignen sich belegte Brote. Auf vielen Wanderwegen kommt man an Almen oder Hütten vorbei. Hier kann man seine Wasservorräte meistens wieder auffüllen, doch der Deutsche Alpenverein empfiehlt trotz dieser Möglichkeiten, stets zwei Liter Wasser mit sich zu führen. Denn ein plötzlicher Wassermangel am Berg kann schnell zu körperlichen Problemen führen.

Verhalten im Ernstfall

Bei aller Vorsicht kann es trotzdem schnell zu einem Unglück kommen. Dann heißt es: Ruhe bewahren. Bei einem schweren Sturz sofort einen Notruf bei der Bergwacht absetzten. Bis die Rettungssanitäter vor Ort sind, die Person in die stabile Seitenlage bringen, warmhalten und beruhigen. Mit Rufen an andere Wanderer auf sich aufmerksam machen und den Verletzten niemals alleine lassen. Ein Erste-Hilfe-Set sollte daher bei einer Wanderung immer im Rucksack sein. Die darin enthaltenen Rettungsdecken, Kompressen oder Pflaster können Leben retten. (amw/jok/spot)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Herbert Berger

Kommentare