Künstlicher Schnee

200 Meter Skipiste in Winterberg eröffnet 

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Die Skipiste in Winterberg (Nordrhein-Westfalen) ist 200 Meter lang.

Warum auf Schnee warten? Bei Temperaturen von sechs Grad ist am Samstag die Wintersport-Saison im Sauerland auf einer 200 Meter langen Piste eröffnet worden. Klingt verrückt, ist aber wahr.

In den vergangenen Wochen hatten die Betreiber in der so genannten „Scherbeneis-Anlage“ die nötige Grundlage dafür produziert.

Rund 200 Skifahrer und Snowboarder testeten das Angebot. Der Liftbetreiber will die neue Anlage künftig nutzen, wenn Naturschnee fehlt und es für die Schneekanonen zu warm ist. Die bisher erzeugte 50 Zentimeter dicke Kunstschnee-Decke halte auf jeden Fall auch ohne Naturschnee bis Weihnachten.

Kunstschnee für Skifahrer im Harz

Künstlicher Schnee soll auch auf dem 971 Meter hohen Wurmberg bei Braunlage im Oberharz für eine Wintersaison von rund 120 Tagen. Noch laufen hier die Vorbereitungen.

 „Wir wollen am 13. Dezember die Pisten öffnen und möglichst erst im April schließen“, sagte der Chef der Seilbahngesellschaft, Dirk Nüsse. Voraussetzung dafür sei genügend Kunstschnee. „Wenn es einige Tage lang kälter ist als minus fünf Grad können wir mehr als 200.000 Kubikmeter produzieren. Das reicht dann bei halbwegs normalem Winterwetter bis nach Ostern.“

dpa

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