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Überblick

Spanien-Urlaub: Alles, was Sie zur Corona-Inzidenz und Einreise-Regeln wissen müssen

Eine Maske hängt an einer alten Palme am Strand in Spanien.
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Die Corona-Maßnahmen in Spanien wurden vielerorts gelockert.

Ob Mallorca, die Kanaren oder das Festland: Spanien ist 2022 wieder eines der Top-Reiseziele. Allerdings gelten immer noch einige Corona-Maßnahmen.

Nach rund zwei Jahren Pandemie sind viele europäische Länder nun dazu übergegangen, ihre Corona-Maßnahmen weitestgehend zu lockern oder ganz aufzuheben – darunter unter anderem Dänemark*, Schweden oder die Niederlande. Auch Spanien will Covid-19 in Zukunft wie eine normale Krankheit behandeln und hat daher die Quarantänepflicht bei einer Erkrankung abgeschafft, soweit keine oder nur leichte Symptome auftreten. Welche Regeln Urlauber aktuell beachten müssen, erfahren Sie hier.

Die aktuellen Corona-Zahlen in Spanien

Noch am 13. Januar 2022 erreichte Spanien aufgrund der Omikron-Variante seinen bisherigen Höchstwert von 144.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Mittlerweile hat sich die Lage aber enorm verbessert, die 7-Tage-Inzidenz liegt laut dem spanischen Gesundheitsministerium gerade einmal bei 227,07 (Stand: 25. März 2022). Zum Vergleich: In Deutschland ist sie bei 1.700,6 (Stand: 28. März 2022, RKI). Auch die Impfkampagne ist in Spanien bisher gut verlaufen, rund 85 Prozent der Bevölkerung gelten als vollständig geimpft.

Das sind die Maßnahmen bei der Einreise nach Spanien

Trotz einer guten Entwicklung bei den Corona-Zahlen hat Spanien bisher noch nicht an den Einreise-Regeln gerüttelt. Reisende ab zwölf Jahren müssen weiterhin einen der drei folgenden Nachweise mitführen:

  • Nachweis über eine vollständige Impfung bzw. einen Booster durch einen von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) oder Weltgesundheitsorganisation (WHO) zugelassenen Impfstoff. Bei einer Grundimmunisierung muss die letzte Impfung vor Reiseantritt mindestens 14 Tage und höchstens 270 Tage her sein.
  • Nachweis über eine Genesung von einer Covid-19-Erkrankung, die nicht länger als 180 Tage und nicht weniger als 14 Tage zurückliegt.
  • Nachweis über ein negatives Testergebnis durch einen PCR-Test, der maximal 72 Stunden alt ist, oder Antigen-Schnelltest, der maximal 24 Stunden alt ist.

Es muss außerdem das Einreiseformular im Spain-Travel-Health-Portal oder über die kostenlose SpTH-App ausgefüllt werden. Dies ist frühestens 48 Stunden vor der geplanten Einreise möglich. Aus dem Formular generiert sich ein QR-Code, der beim Check-in und bei der Einreise in digitaler oder ausgedruckter Form vorgelegt werden muss. Die Fluggesellschaften sind dazu verpflichtet, die QR-Codes zu kontrollieren, wie das Auswärtige Amt informiert. Bei Falschangaben oder Fehlen des QR-Codes können Geldstrafen drohen.

Spanien-Urlaub: Diese Corona-Maßnahmen gelten vor Ort

Generell gilt in Spanien für alle Personen ab sechs Jahren eine Maskenpflicht an allen öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Bei Großveranstaltungen müssen Besucher mit Sitzplatz eine Maske tragen, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Für Personen mit Stehplatz gilt generell die Maskenpflicht. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht kann es zu Geldstrafen von bis zu 100 Euro kommen. Der Zutritt zu Hotels, Restaurants und Bars ist in Spanien weitestgehend ohne Impf- oder Testpflicht möglich – allerdings können Unterschiede zwischen den Regionen Spaniens herrschen. In Andalusien bestehen beispielsweise in einigen Provinzen noch Beschränkungen hinsichtlich der Öffnungszeiten und Auslastungsgrenzen in Restaurants, wie das Auswärtige Amt meldet.

Welche Corona-Regeln gelten für die Balearen und Kanaren?

Bei der Einreise gelten für die spanischen Inseln dieselben Regeln wie für das Festland. Wer direkt vom spanischen Festland aus auf die Balearen oder Kanaren will, muss keinen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis mehr vorlegen. Auf den kanarischen Inseln wurde zusätzlich am 26. März alle Corona-Einschränkungen vorübergehend aufgehoben. Somit gelten auch hier keine Kapazitätsbeschränkungen mehr in Restaurants oder anderen Freizeitbereichen. Nur die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen soll weiterhin gelten.

Spanien-Urlaub: Was gilt bei der Reiserückkehr

Spanien befindet sich nicht mehr auf der Liste der Hochrisikogebiete. Damit muss bei der Einreise nach Deutschland kein digitales Einreiseformular ausgefüllt werden. Grundsätzlich müssen Reiserückkehrer aber einen 3G-Nachweis vorlegen. Bei Tests gilt: Sowohl PCR- oder Antigen-Schnelltests dürfen maximal 48 Stunden alt sein. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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