Von Newcastle nach London

Um zu sparen: Mann nimmt Umweg von 2.700 Kilometern auf sich

Zugfahren kann ganz schön ins Geld gehen. Das hat sich dieser 21-Jährige auch gedacht und kurzerhand einen enormen Umweg in Kauf genommen - um zu sparen. 

Joe Furness wohnt im britischen Newcastle und wollte sich spontan mit Freunden im etwa 450 Kilometer entfernten London treffen. Doch die Zugfahrt erschien ihm maßlos überteuert - und er traf eine Entscheidung: Warum nicht weniger zahlen und dafür einen kleinen Umweg auf sich nehmen?

Von Newcastle nach London - über Spanien

Er sah nach Zugverbindungen und empfand den Preis von 78,50 Pfund (etwa 90 Euro) als übermäßig teuer. Daher beschloss er, nach Flügen von Newcastle nach London zu sehen. Er wurde fündig: Einen fast 40 Pfund (45 Euro) günstigeren Flug fand er bei seiner Suche. Einziger Nachteil: Die Flugverbindung ging von Newcastle ins spanische Menorca und von dort aus weiter nach London.

So stellt Furness auf seinem Instagram-Profil eine einfache Rechnung auf:

"Newcastle - London mit dem Zug für 78,50 Pfund. Von Newcastle nach Menorca mit dem Flugzeug für 15,99 Pfund (etwa 18 Euro), von Menorca nach London mit dem Flugzeug für 10,99 Pfund (etwa 12,50 Euro), Leihwagen für 7,50 Pfund (etwa 8,50 Euro) und Cocktail "Sex on the beach" für 4 Pfund (etwa 4,50 Euro).

Ich kann also eine Nacht auf einer spanischen Insel verbringen, mir einen Leihwagen mieten, einen Cocktail am Strand trinken, dann zurück nach London fliegen und immer noch 40 Pfund (45 Euro, Anm. d. Red.) übrig haben... oder ich hätte mich in den Zug setzen können. Was hättet ihr lieber gemacht? 

Ideale Verbindung

Für Furness ist die Antwort klar: Er hat die ideale Verbindung gefunden. Kurzerhand buchte er die Flüge und nahm den Umweg von 2.700 Kilometern gerne in Kauf. Denn sein Aufenthalt auf der schönen Baleareninsel Menorca sollte zwölf Stunden betragen - und das im Sommer. Warum also nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, dachte sich der 21-Jährige und sah sich kurzerhand auf seinem Trip auch gleich noch die Insel an.

Gegenüber dem Newsportal Ladbible sagt Furness: "Es war ziemlich surreal, gerade aus dem Norden Englands dort angekommen. Es gab Hunderte von spanischen Reitern am Strand - ich schnappte mir einen Sex on the Beach-Cocktail an der Bar und verbrachte den Rest der Zeit entspannt in der Sonne." Geschlafen hat er dann in einem Leihwagen, den er sich mietete.

Als er am nächsten Morgen aufwachte, fuhr er zum Flughafen und flog nach London weiter. Dort traf er seine Freunde und konnte mit ihnen noch die restlichen 40 Pfund, die übrig geblieben waren, ausgeben. Furness bereut seinen enormen Umweg kein bisschen: "Um ehrlich zu sein, wenn jemand überlegen würde, einen Zwischenstopp in der Sonne zu buchen und dabei auch noch Geld sparen könnte, ich würde ihm sagen 'Tu' es einfach'", so Furness. "Ich habe noch nie jemanden getroffen, der sagte, dass er eine Reise je bereut habe."

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sca

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