Wegen Vogelschlags

Dem Tode nahe: Schreckmomente für Passagiere auf AirAsia-Flug

+
Eine Maschine der Fluggesellschaft AirAsia musste wegen Vogelschlags notlanden.

Einige Schreckmomente und eine außerplanmäßige Landung im australischen Brisbane haben Passagiere der malaysischen Billigflugline AirAsia erlebt.

Brisbane - Kurz nach dem Start an der Goldküste in Richtung Malaysia seien mehrere explosionsartige Knallgeräusche zu hören gewesen, berichteten Passagiere am Dienstag auf Twitter. Aus einem Triebwerk seien Funken geflogen.

Notlandung in Brisbane

"Das war wirklich eine Erfahrung, das Triebwerk in Flammen zu sehen", schreibt ein User auf Twitter, der sich während des Vorfalls scheinbar an Bord der Maschine befunden hatte. Er fügte den Hashtag #neardeath an, was so viel heißt wie "Nahtod".

 

Der Airbus A333 mit 345 Passagieren und 14 Crew-Mitgliedern an Bord wurde nach Brisbane umgeleitet und landete dort. Die Fluglinie teilte mit, Vogelschlag sei wahrscheinlich die Ursache für die Probleme auf dem Flug AirAsia X D7 207 gewesen.

Bereits zweiter Zwischenfall der AirAsia in kurzer Zeit

Es war bereits der zweite Zwischenfall für AirAsia innerhalb kurzer Zeit. Vergangene Woche musste eine Maschine außerplanmäßig wegen Triebwerksproblemen in Perth landen. AirAsia ist eine malaysische Billigfluglinie, die vor allem Ziele in Südostasien anfliegt.

Reaktion der Fluggesellschaft AirAsia

Auf den Vorfall reagierte die Fluglinie AirAsia auf Twitter folgendermaßen: "Der AirAsia X Flug D7 207 auf dem Weg nach Kuala Lumpur, Malaysia, wurde am 3. Juli um 22.20 Uhr Ortszeit aufgrund eines Vogelschlags im Motor auf Steuerbord-Seite auf den Gold Coast Airport umgeleitet. Die Überreste von zwei Vögeln wurden auf der Landebahn gefunden."

Weiter heißt es in der Meldung, dass alle Passagiere nach der Landung mit allem Notwendigen versorgt und in einem Hotel in Brisbane untergebracht wurden.

Auch interessant: Bei Flugverspätung steht Ihnen eine Entschädigung zu. Erfahren Sie im Flug-Ratgeber außerdem alles zu Flugbuchungen und Sicherheit an Bord.

dpa/sca

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt

Zurück zur Übersicht: Reise

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser