Corona-Pandemie

Ostern, Pfingsten, Sommer? Ab wann Reisen 2021 wieder normal möglich sein könnten

Limone am Gardasee.
+
Die Sehnsucht nach Reisen ist groß.

Viele hoffen darauf, 2021 trotz Corona-Pandemie wieder normal verreisen zu können. Aber wann wird es endlich so weit sein? Erste Prognosen werden bereits getroffen.

Zahlreiche Menschen weltweit erwarten sehnsüchtig das Ende der Corona-Pandemie – und die Rückkehr in den Alltag. Dazu gehört für viele auch die Urlaubsplanung. Aber wann werden wir wieder normal verreisen* können? Thomas Bareiß (CDU), Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, hat eine Prognose abgegeben.

Urlaub 2021: Wann können wir trotz Corona-Pandemie dieses Jahr wieder reisen?

Im Frühling die Berge genießen oder für eine Städtereise ins Ausland – diese Vorstellung würde vielen gefallen. Allerdings zweifelt Bareiß daran, dass an Ostern normaler Urlaub möglich sein wird. „Ich glaube, dass Reisen etwas ist, das die nächsten zwei, drei Monate noch sehr schwer vorstellbar ist“, meinte der Tourismusbeauftragte in der ntv-Sendung „Frühstart“. Die Infektionslage in Deutschland und Europa sei weiterhin bedenklich, außerdem gäbe es nun die Corona-Mutationen. Mit Besserung rechnet er erst im zweiten Quartal: „Ab den Pfingstferien wird es wieder besser. Und ich hoffe, dass dann der Sommer ein ganz großer Reisezeitraum wird.“

Tatsächlich ist Bareiß der Meinung, dass im Sommer Urlaub wieder möglich sein wird. Selbst die Coronavirus-Mutation müssen dem Sommer-Urlaub nicht unbedingt den Garaus machen, da die Impfstoffe laut Pharmaunternehmen auch gegen diese wirksam sind. Dennoch: „Das Reisejahr 2021 wird immer noch sehr, sehr außergewöhnlich sein. Die Menschen werden immer noch sehr kurzfristig buchen und sich kurzfristig auf den Urlaub vorbereiten. Allerdings glaube ich, dass ab dem dritten Quartal eine etwas normalere Reisetätigkeit möglich ist.“ Sogar Fernreisen seien wieder denkbar – je nach der Situation im gewählten Urlaubsland.

Auch interessant: Skiurlaub 2021: Wann öffnen die Skigebiete in Deutschland, Österreich und Italien?

Reisen 2021: Wird die Corona-Impfung zur Pflicht?

Dieses Jahr würde die Tourismusbranche aber ein großes Augenmerk auf die Sicherheit der Kunden legen und Wert darauf legen, dass alle gesund nach Hause kommen: „Wir wollen nicht solche Verhältnisse wie in Ischgl im letzten Jahr.“ Eine Zweiklassengesellschaft – zum Beispiel im Flugzeug – dürfe es aber aus Sicht der Bundesregierung auf keinen Fall geben: „Wir wollen, dass jeder ganz normal behandelt wird, egal ob geimpft oder nicht geimpft.“

Allerdings haben hier Hotels und Fluggesellschaften aktuell selbst die Entscheidungsfreiheit, wie sie verfahren wollen. Zumindest bei der Lufthansa soll es zu keiner Impfpflicht kommen – ein verpflichtender Corona-Test wäre aber möglich. Die australische Airline Qantas hat bereits angekündigt, eine Impfpflicht einführen zu wollen. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Völlig neues Reisen wegen Corona? Was 2021 beim Urlaub im Trend ist.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Kommentare