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Nicht in die Falle tappen

Vorsicht Fälschung: Darf ich Fake-Ware im Urlaub kaufen und mitbringen?

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Fake-Ware im Urlaub: Darauf solltet Ihr achten

Gerade im Urlaub neigen viele Touristen dazu, Designer-Artikel, Kosmetika oder Medikamente zu einem erstaunlich günstigen Preis zu kaufen. Zwar sind manche Angebote auf den ersten Blick besonders verlockend, oft verstecken sich dahinter aber Fälschungen oder sogar eine Gefahr für die Gesundheit. In diesem Artikel verraten wir Euch, wie Ihr Fake-Ware im Urlaub erkennt und worauf Ihr achten solltet.  

Eiscreme, Sonnenöl - und eine gefälschte Rolex: In der Ferienzeit haben nicht nur Eisdielen und Schwimmbäder Hochsaison, sondern auch Produktfälscher. Denn nachgemachte Uhren oder Textilien werden gerne bei Auslandsreisen gekauft, wie aus einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung EY hervorgeht.

Mehr als jeder dritte Konsument in Deutschland hat demnach schon einmal bei Plagiaten von Schmuck, Bekleidung oder Technik zugegriffen - und meist wussten oder ahnten die Käufer nach eigener Aussage, was sie da erwarben. Gut zwei Drittel (68 Prozent) der Einkäufe geschahen im Ausland.

So könnt Ihr Markenwaren von Fake unterscheiden

An vielen Urlaubsorten werden Touristen oft gefälschte Markenprodukte angeboten. Um Euch vor einem Plagiat-Kauf zu schützen, solltet Ihr auf folgende Punkte achten:

  • Material und Details: Die gefälschten Waren lassen sich vor allem an minderwertigen Materialien erkennen. Der Stoff sollte sich angenehm anfühlen und keine fremden Gerüche aufweisen. Gefährliche Farbstoffe verleihen der Fälschung einen beißenden und unangenehmen Geruch.
  • Preis: Ein günstiger Preis ist einer der wichtigsten Gründe für den Kauf von Fake-Produkten. Scheint Euch der Preis zu schön, um wahr zu sein - solltet Ihr lieber die Finger davon lassen. 
  • Verpackung: Die hochwertigen Produkte werden immer entsprechend verpackt. Die billigen Plastikverpackungen entlarven oft gefälschte Produkte. 
  • Verarbeitung: Luxusmarken-Produkte sind immer hochwertig verarbeitet. Achtet daher beim Kauf auf saubere Verbindungen und Nähte. Eine schief angenähte Ware (z. B. Tasche) ist ein deutliches Zeichen für eine Fälschung. 
  • Garantie und Kassenbeleg: Um einen Fake-Kauf zu vermeiden, solltet Ihr den Käufer immer nach dem Kassenbeleg und Garantienachweis fragen. 

Fake-Ware gefährdet Gesundheit 

Zwar ist die Gefahr im Urlaub in eine Shoppingrausch-Falle zu geraten besonders groß, Reisende müssen aber immer bedenken, dass hinter einem Plagiat-Kauf ein Risiko stecken kann. Billige Ersatzmaterialien bei Schmuck oder aggressive Chemikalien in der Kleidung können Käufer von Plagiaten krank machen.

Tatsächlich nannten vier von fünf Befragten bei der EY-Studie Gesundheitsgefahren als größtes Risiko beim Kauf von Nachahmerprodukten. Trotzdem nehmen viele die Gefahr billigend in Kauf, meinte EY-Experte Renz. „Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass nahezu alle Bundesbürger aktuell weniger Geld im Portemonnaie haben und die Inflation von einem Höchststand zum nächsten rast.“

Auch beim Kauf von Medikamenten im Ausland müsst Ihr besonders vorsichtig sein, denn die heimischen Alternativen sind oft mit den nachgemachten Arzneimitteln nicht zu vergleichen. Unterschiedliche Wirkstoffe können für den Menschen sogar lebensgefährlich sein. 

Ihr könnt schon vor dem Urlaub dafür sorgen, dass Ihr alle notwendige Medikamente dabei habt. Hier findet Ihr eine Checkliste für Eure Reiseapotheke.


Plagiate aus dem Urlaub: Ist es erlaubt?

Viele Urlauber, die gefälschte Markenprodukte wie Turnschuhe oder Taschen im Ausland kaufen, haben Angst davor, bei der Rückkehr Ärger mit dem Zoll zu bekommen. Es ist jedoch nicht verboten, die gefälschte Ware nach Deutschland mitzunehmen, wenn es sich um einen Privatkauf handelt. Das Wichtigste ist: es muss nicht in Massen, sondern in Maßen sein. Darüber hinaus kontrolliert der Zoll bei der Rückreise nach Deutschland, ob die Reisefreigrenze überschritten wurde. Diese beträgt:

  • Bei Flug- und Seereisen: 430 Euro pro Person.
    Bei einer Auto- oder Bahnreise: 300 Euro pro Person.
    Bei reisenden Kindern unter 15 Jahren: 175 Euro.

Wichtig: Dabei handelt sich nicht um den Originalpreis, sondern um den tatsächlichen Verkehrswert der Waren. Um Probleme mit dem Zoll zu vermeiden, sollten die Reisenden am besten die Kaufbelege aufbewahren

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