So will Westerwelle der Tourismus-Branche helfen

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Außenminister Guido Westerwelle

Berlin - Außenminister Guido Westerwelle will der deutschen Reisebranche im Ausland Türen öffnen. Warum er glaubt, dass das nötig ist und wie er das machen will:

Die meist mittelständischen Unternehmer könnten keine Repräsentanzen in fremden Ländern unterhalten, deshalb seien sie auf die Unterstützung des Auswärtigen Amtes angewiesen.

Das sagte Westerwelle am Dienstag bei einem Branchentreffen in Berlin. “In Deutschland packen wir das Thema Außenwirtschaftsförderung zu sehr mit spitzen Fingern an.“ Sie zähle aber zu den Aufgaben eines Außenministers, in Frankreich und Großbritannien sei das selbstverständlich.

Sie waren die Chefs der FDP

Sie waren die Chefs der FDP

Die deutsche Tourismusbranche müsse dazu beitragen, das Ansehen Deutschlands in der Welt zu mehren, sagte Westerwelle. Touristen seien für die deutsche Außenpolitik “systemrelevant“. “Wir haben ein hohes Ansehen in der Welt“, sagte Westerwelle.

Auch als Gastgeber erschienen Deutsche als offenherzig, zuverlässig und gastfreundlich. Westerwelle dankte der Branche, dass sie während der Revolutionen in Nordafrika Tausende Deutsche sicher nach Hause gebracht hätten.

dpa

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