Willkommen im Winter-Wunderland!

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Hohe Gipfel, heiße Quellen und urige Almhütten: Kärten ist ein Winter-Wunderland.

Wer glaubt, dass der Winter in Österreichs südlichstem Bundesland einfach nur weiß ist, wird sein blaues Wunder erleben. Vielseitiger als in Kärnten kann man die Ferien im Schnee nicht verbringen.

Hohe Gipfel, heiße Quellen und urige Almhütten: 20 hochkarätige Tipps dazu:

In Kärnten sind die Kleinen ganz groß.

1. Abfahren mit dem Weltmeister: Franz Klammer, Österreichischer Olympia Sieger von 1976 und 25-facher Sieger im Weltcup, hat seine eigene, nach ihm benannte Abfahrt im Skigebiet Bad Kleinkirchheim/St. Oswald (auf der er 1971 den Europacup gewann). Und weil er dort auch regelmäßig selbst Ski fährt, stehen die Chancen für Urlauber gut, sich bei der Abfahrt mal mit dem Weltmeister zu messen.

2. Tiefschwarz ist auch die Abfahrt am Sportberg Goldeck, dem kleinen Skigebiet bei Spittal an der Drau. Und mit achteinhalb Kilometern (auf 1600 Höhenmeter verteilt) ist sie zudem die längste schwarze Piste der Alpen.

Eislaufen ohne Ende: Die Seeschleife entlang seines Ufers ist 26 Kilometer lang.

3. Das höchste der Gefühle bietet Skifahrern im wahrsten Sinne des Wortes das berühmte Bergdorf Heiligenblut am Fuße des Großglockners, der mit 3798 Meter Österreichs höchster Berg ist. Heiligenblut, Mölltaler Gletscher und der Ankogel – das sind Kärntens Top drei mit insgesamt 143 Pistenkilometern und Schneesicherheit bis weit ins Frühjahr.

4. Bahn frei per Handy: Auf dem Villacher Skiberg Gerlitzen (51 Kilometer Piste, 15 Lifte) können Urlauber in diesem Winter per Handy oder Internet abrufen, welche Lifte ausgelastet sind und wo es gerade zügig bergauf geht (unter www.mobil.gerlitzen.at). Und wer wissen will, wie schnell er wieder unten ist: Auf der Rennstrecke am Moserhang können Skifahrer ihre Geschwindigkeit messen lassen.

5. Winterspaß mit einem PS: Umgekehrt geht natürlich auch. Entschleunigung statt Beschleunigung ist am Katschberg gefragt. Zwei Norikerpferde ziehen den Biolift, der Skifahrer nach der Abfahrt ins zauberhafte Gontal zurück zur Katschberghöhe bringt. Man kann die Brettl in Kärntens beliebtem alpinen Reitzentrum aber auch stehenlassen und sich ein Pferd satteln zum Ausritt in die weiße Winterlandschaft.

6. Tal der Kinderhotels: Im Lieser-/Maltatal dreht sich alles um die Minis. Vom Babyhotel bis zum Bauernhof sind die Gastbetriebe voll und ganz auf die Bedürfnisse der Familien eingestellt. Und Menschen wie Gerhard Stroitz machen auch den Kleinsten Mut zu ersten Pistenversuchen: „Windeln sind kein Handicap beim Skifahren“, sagt der Erfinder der Windelskischule.

7. Holiday on Ice: „Es gibt weltweit keine größere präparierte Eisfläche“, sagt Eismeister Norbert Jank (63) stolz, und meint damit den Weissensee, Kärntens höchstgelegenen See am Fuß der Gailtaler Alpen. Allein die Seeschleife entlang seines Ufers ist 26 Kilometer lang, die Oberfläche ist verlässlich. Eislöcher werden nur bewusst produziert – fürs Eisgolfen und zum Abtauchen rund um die Seesaunen. Termin: Vom 10. bis 12. Februar 2011 findet das Internationale Eisgolfturnier am Weissensee statt.

Das Maltatal ist im Winter eines der besten Eisklettergebiete Österreichs.

8. Das Null-Kilometer-Menü: Nicht zu verwechseln mit der Null-Kalorien-Diät! Damit hat die Offensive der Wirte in den Skigebieten rund um die Nationalparkregion Hohe Tauern nämlich rein gar nichts zu tun. Schließlich geht es ihnen nicht um kulinarischen Verzicht, sondern um höchsten Genuss, den sie damit erzielen, dass die Zutaten aus der Region kommen, also null Kilometer zurückgelegt haben. 9. Auf die lange Tour: Mit 6001 Metern ist der Millennium-Express, der das Gailtal mit dem Skigebiet Nassfeld verbindet, die längste Seilbahn der Alpen. Und die 7,6 Kilometer lange Carnia-Abfahrt wird jeden Mittwochabend bis 22 Uhr zur längsten Flutlichtpiste der Welt. Tipp: Bis Weihnachten gibt’s den Express-Skiservice (Wachsen und Kantenschliff) an der Bergstation des Millennium-Express gratis.

10. Der Pistenbutler: Für die Großen gibts ein Glaserl Sekt, für die Kleinen Süßigkeiten. Auf der Turracher Höhe sorgt auch in diesem Winter ein Pistenbutler dafür, dass sich Skifahrer fühlen wie die Schneekönige.

11. Stürzende Wasser: Im Sommer ist es das Tal der stürzenden Wasser, im Winter eines der besten Eisklettergebiete Österreichs: Das Maltatal. Anfängern empfiehlt Bergführer Franz Karger den Stannerbach oder den Falletümpfen – natürlich nur unter Anleitung. Die Profis messen sich im Maltatal vom 14. bis 16. Januar beim Eiskletterfestival.

12. Ganze Kerle auf vier Pfoten: Sie sind das Pendant zum Ironman, die Iron Sleddogs, die beim Internationalen Hundeschlittenrennen in Innerkrems an den Start gehen. 60 Gespanne aus neun Nationen werden vom 11. bis 13. März auf der 45 Kilometer langen Strecke in 2000 Meter Höhe alles geben, was in ihnen steckt.

13. Baden wie die Römer: Carpe diem, nutze den Tag. Für eine Runde Wellness in der Römer Therme von Bad Kleinkirchheim zum Beispiel. Schon die alten Lateiner frönten hier dem Badekult, freilich in der Antike längst nicht so komfortabel wie heutzutage. 4000 Quadratmeter hat der neue römische Wellnesstempel.

14. Vogelbeerschnaps in der Waldtratte: Nach Aussage von Hüttenwirt Walter Bachler ist es „die leiwandste Hüttn in ganz Österreich“, die Waldtratte an der Mittelstation der Kaiserburgbahn in der Skiregion Nockberge. Er tut ja auch einiges dafür. Vogelbeerschnaps ansetzen zum Beispiel, 120 Kilogramm Früchte auf einen Liter Alkohol. Und serviert sie ausschließlich auf dem Holzski, seine Spezialität.

15. Winterwandern mit der Seele: Die alten Pilgerrouten haben die Hoteliers um Bad Kleinkirchheim neu entdeckt. Wahlweise gehen sie mit ihren Gästen selbst auf Tour oder schicken sogar den Pfarrer mit zum Schneeschuh- oder Winterwandern rund um die Wallfahrtskirchen. Eine Broschüre mit den fünf schönsten Pilgerrouten kann man bei den Harmony-Hotels bestellen unter Tel. 0043/4240-8711, im Internet: www.harmonys.at.

16. Heilende Quellen: Wie gut das Wasser von Wildbad Einöd im Herzen des Naturparks Grebenzen tut, hat der Naturforscher Paracelsus schon im Mittelalter dokumentiert. 30 Grad warm sprudelt es aus dem Erdinneren, ein Kalzium-Gemisch, das bei Kreislaufproblemen, Gelenkerkrankungen und Magen-Darm-Problemen gleichermaßen helfen soll.

17. Frienship-Ticket: Lad’ doch einen Freund zum Skifahren ein! Am Nassfeld ist das im Zeitraum 4. bis 25. Dezember und 26. März bis 25. April (Ostern ausgenommen) ideal. denn bei zwei Personen, die mindestens drei Tage bleiben, reist der dritte Gast umsonst.

18. Traumwege: Einen Folder mit den 50 schönsten Skitouren im Nationalpark Hohe Tauern gibt es in diesem Winter beim Verkehrsamt zu bestellen. Darin auch beschrieben: Möglichkeiten zur Wildtierbeobachtung u.v.m.

19. Schlag das Ass: Beim längsten Skirennen der Welt versuchen am 29. Januar 600 Teilnehmer am Nassfeld auf 25,6 Streckenkilometern und 6400 Höhenmetern Skistar Armin Assinger zu schlagen.

20. Heiße Rythmen zum Schluss: Die Saison dauert lang in Kärnten. Am Nassfeld geht sie am 25. April zu Ende. Vorher aber feiern sie noch das Festa de Cuba, eine heiße Samba-Party mit Karibik-Tänzerinnen, einen kubanischen Barmixer und natürlich jede Menge exotischen Drinks für die Sonnenskiläufer.

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