Zukunftstrend aus China

Smartbus: Verdrängt er die aktuellen öffentlichen Verkehrsmittel?

Ein chinesischer Schienenmacher gab am Freitag bekannt, dass er einen intelligenten Bus entwickelt habe, um Chinas städtischen Transitmarkt zu erschließen.

Die "Autonomous Rail Rapid Transit", kurz ART, wurde von dem chinesischen Schienenfahrzeughersteller CRRC Zhuzhou Locomotive Co. Ltd entwickelt.

Smartbus erkennt Straße durch Sensoren

Der Smartbus ist etwa 30 Meter lang und mit Sensoren ausgestattet, die die Abmessungen der Straßen lesen und ihre eigene Route planen können, so Feng Jianghua, Chefingenieur des Herstellers, gegenüber dem Onlineportal Xinhua.net. "Es gibt gewissermaßen eine virtuelle Schiene für den Bus", erklärt Feng.

Ein Standardbus hat drei Abteile mit einer Kapazität von 300 Personen. Ein Fünf-Abteil-Bus kann bis zu 500 Passagiere befördern. Wie Feng sagt, passen mehr Personen in den Smartbus, als in eine herkömmliche U-Bahn. Zudem sei er einfacher zu steuern als ein normaler Bus.

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Großer Bedarf an öffentlichen Verkehrsmitteln in China

"Es besteht eine große Nachfrage nach städtischen Transit-Systemen", so der Chefingenieur. Die meisten mittelgroßen und kleinen Städte könnten sich keine teuren U-Bahn-Systeme leisten. Oder aber der Aufwand sei zu groß, um die Systeme zu bauen: Es koste etwa 400 bis 700 Millionen Yuan (umgerechnet etwa 500.000 bis 900.000 Millionen Euro), um lediglich einen Kilometer einer U-Bahn-Strecke zu bauen. Die Standard-Länge des ART-Busses koste dagegen nur etwa 15 Millionen Yuan, also rund 1,9 Millionen Euro.

sca

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