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Verbot

Griechische Insel ab sofort tabu: Touristen sind nicht mehr erwünscht

Wacholderbaum an einem Strand auf Chrissi Island südlich von Kreta.
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Chrissi Island ist bekannt für seine Wacholderbäume.

Die kretische Regionalverwaltung verbietet Touristen den Zutritt zu einer beliebten Ferieninsel. Die Natur auf dem Eiland soll die Chance erhalten, sich zu erholen.

Traumhafte Sandstrände, Wacholderbäume und Zedernwälder: Das Urlaubsidyll auf Chrissi Island hatte lange Zeit viele Touristen angelockt – und das, obwohl das Eiland unbewohnt ist und nur mit einem Boot zu erreichen ist.

Chrissi Island bei Kreta (Griechenland): Zutritt für Besucher ab sofort verboten

Die Insel liegt circa 15 Kilometer südlich der Hafenstadt Ierapetra auf Kreta und ist nur circa sieben Kilometer lang und zwei Kilometer breit. Trotzdem wurde sie jedes Jahr von 200.000 Besuchern überrannt. Manche von ihnen errichteten in den Sommermonaten sogar Hütten oder notdürftige Tavernen, um sich dort für eine Weile niederzulassen. Damit soll aber nun Schluss sein: Die kretische Regionalverwaltung erklärte die Insel, die sowieso ein Naturschutzgebiet ist, nun zu einer Tabu-Zone, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf eine Mitteilung der Behörden berichtet.

Video: Die schönsten griechischen Inseln

Natur zerstört: Griechische Ferieninsel soll Zeit zur Erholung bekommen

Die Natur auf der Insel sei nun zerstört, so die Regionalverwaltung. Besonders betroffen seien die sogenannten „Chrissi-Zedern“ – die Bäume sind teilweise 100 Jahre alt, aufgrund der Menschenmassen aber kurz vorm Absterben. Die Touristen, die über den Sommer auf der Insel geblieben sind, hätten demnach auch das Grundwasser angezapft, welches anschließend den Pflanzen fehlten. Manche Besucher drangen zudem ins Innere der Insel vor und zerstörten dabei die notwendigen Jungpflanzen. Sogar Ziegen sollen mit auf das Eiland genommen worden sein – die Tiere ließen von der Pflanzenwelt ebenfalls nicht mehr viel übrig.

Anmerkung der Redaktion

Dieser Text erschien erstmals am 19.05.2022. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Um der Natur Zeit zur Erholung zu geben und zu verhindern, dass sich wieder Menschen auf der Insel einquartieren, gibt es nun das Betretungsverbot. Besuchern ist es nur noch erlaubt, mit einem Boot an die Insel heranzufahren und an Land zu schwimmen – das „Anlanden“ ist verboten. (fk)

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