Bürgerinitiative in Aschau verhinderte Bau

Das sagt der Bürgermeister zu seinen gescheiterten Plänen für die Sporthalle

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Aschau im Chiemgau - Die vom Bürgermeister geplante Sporthalle wird nicht so gebaut werden, wie er es sich vorgestellt hat. Grund dafür ist eine Bürgerinitiative, die den von Peter Solnar so gewünschten Bau verhinderte.

Die Sporthalle in Aschau wird nun nicht nach den Vorstellungen des Bürgermeisters Peter Solnar gebaut werden. 45 Prozent  der Bürger stimmten zwar dafür, aber 55 Prozent sprachen sich beim Bürgerentscheid gegen den geplanten Bau aus. Nun wird eine Alternative verwirklicht. Eine Sporthalle ohne Sauna und auch ohne Jugendtreff, entgegen dem, wie es sich der Peter Solnar gewünscht hatte. 

In einer ausführlichen Stellungnahme äußerte er sich zu dem knappen Ergebnis: "Die Flächenreduzierung ist nach meiner Überzeugung nicht gut für die Zukunft unserer Sportmöglichkeiten, denn es müssen doch auch sportliche Entwicklungsmöglichkeiten für die nächsten 40-50 Jahre möglich sein. Zudem bedauere ich es sehr, dass aufgrund der Bürgerinitiative auch die seit Jahrzehnten in der bestehenden Halle öffentliche Sauna (ein wichtiger auch sozialer Treffpunkt) und ein Jugendtreff nun nicht mehr möglich sind. Schade, denn auch Jugend und Sport gehören sicher zusammen."

Im Juli 2018 hat der Gemeinderat den Antrag auf einen Bürgerentscheid zulässig erklärt.

Bei einem Infoabend im September 2018 kam es zu einem Paukenschlag durch den Bürgermeister.

Im Oktober dann kam es zum Bürgerentscheid mit knappem Ergebnis.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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