Pressemitteilung Gemeinde Aschau im Chiemgau

Geigelsteinringlinie konkret

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Die Teilnehmer im Bild: Landeshauptmannstellvertreterin Frau Felipe Saint Hilaire (Mitte), Bgm Solnar und Loferer links, Mitarbeiter Frau Felipe rechts.

Aschau im Chiemgau - Im Rahmen der Ernennung der zwei Bergsteigerdörfer Sachrang und Schleching hat das Bayerische Wirtschaftsministerium Fördergelder u.a. für die Erarbeitung eines ÖPNV (Bus) Konzeptes zur Verfügung gestellt.

Das Ergebnis, die sog. Geigelsteinringlinie, wurde bereits im Gemeinderat Aschaus öffentlich vorgestellt. Jüngst wurde die Geigelsteinringlinie in das neue Nahverkehrskonzept für Stadt und Landkreis Rosenheim aufgenommen. Zudem wird die Geigelsteinringlinie nun auch durch die Euregio Inntal als Interreg Projekt Österreich - Bayern untersucht. 


Um dieses länder- und landkreisübergreifende Projekt voranzubringen besuchten die Bürgermeister Peter Solnar aus Aschau und Sepp Loferer aus Schleching mit Ester Jennings von Euregio die Landeshauptmannstellvertreterin des Landes Tirol und zuständige Ministerin, Frau Ingrid Felipe Saint Hilaire in Innsbruck. Dabei wurden die Möglichkeiten der Unterstützung und Abstimmungen mit den Tiroler Verkehrsbetrieben besprochen. Das Land Tirol war auch bisher immer bei den Beratungen dabei. 

Es wurde wieder deutlich, wie unterschiedlich die Angebote des ÖPNV in Bayern und Tirol sind. In Tirol kann man für ca. 500 Euro im Jahr im ganzen Land alles benützen. Nur eine Hin und Rückfahrt Sachrang / Aschau (12km) kostet über 9 Euro (bei 200 Fahrten pro Jahr über 1000 Euro nur für diese Strecke. Was für ein Unterschied. Es wurde auch ein länderübergreifender Verbund angesprochen, wodurch wir in der Region dieses tolle Angebot Tirols mitnützen könnten. Dazu bedarf es jedoch ein Umdenken bei unseren vorhandenen Strukturen. Unser Ziel muß es sein den Öffentlichen Personennahverkehr wieder so attraktiv zu machen, dass er eine echte Alternative zum Individualverkehr (Auto) ist. ÖPNV ist Daseinsvorsorge für uns alle. Die Geigelsteinringlinie könnte hier als innovatives zukunftsweisendes Pilotprojekt landkreis- und länderübergreifend dienen.

Pressemitteilung Gemeinde Aschau im Chiemgau

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