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Starkoch aus Aschau im Chiemgau starb am Wochenende

So trauern Weggefährten, Kollegen und Freunde um Heinz Winkler (†73)

Starkoch Heinz Winkler (†73)
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Starkoch Heinz Winkler (†73).

Aschau im Chiemgau – Starkoch Heinz Winkler starb am Wochenende im Alter von 73 Jahren. Der Tod der Kochlegende hat überregional für Schlagzeilen gesorgt. Im Anschluss meldeten sich zahlreiche Weggefährten, Kollegen und Freunde mit rührenden Worten und Beileidsbekundungen zu Wort.

Seine Kollegen und Mitarbeiter aus der „Residenz Heinz Winkler“ verabschiedeten sich bereits am Wochenende in einem rührenden Facebook-Post von ihrem Chef. „Ein großartiger Mensch ist von uns gegangen“ und „eine Legende der Kochkunst ist aus dem Leben getreten“, hieß es darin unter anderem. Die Residenz sei Winklers „Passion und größtes Lebenswerk“ gewesen.

Er ist von uns gegangen, so wie er gelebt hat. (...) In unseren Herzen und unseren Erinnerungen wird ihm ein liebevoller Platz gewidmet sein. Sein Platz ist immer in der „Residenz Heinz Winkler“. Dieses Lebenswerk wird in seinem Sinne von seinen Kindern, Enkelkindern, den Müttern seiner Kinder und von seinen engsten Vertrauten weitergeführt werden“, hieß es darin weiter. Der Post ging anschließend viral und im Anschluss waren darunter binnen kurzer Zeit rund 300 Kommentare, hauptsächlich mit Beileidsbekundungen, zu lesen.

„Der Tod von Heinz hat mich sehr getroffen“

Eckart Witzigmann, dessen Nachfolge im Münchner Sterne-Restaurant Tantris Winkler im Jahr 1979 angetreten hatte, schrieb in einem ergreifenden Post auf Instagram: „Der Tod von Heinz hat mich sehr getroffen. Wir waren über Jahrzehnte miteinander verbunden und ich habe früh erkannt, dass er ein aussergewöhnlicher Kollege ist. Er ist Teil der Kochgeschichte in Deutschland geworden (...).“ Der 81-jährige Starkoch aus Vorarlberg sprach Winklers Familie, den Mitarbeitern und Gästen sein Beileid aus. „Die entstandene Lücke wird nur schwer zu füllen sein.“

Auch Cornelia Poletto (51), die als Köchin, Unternehmerin, TV-Moderatorin und Buchautorin inzwischen selbst deutschlandweit bekannt ist und einst bei Heinz Winkler den Kochberuf gelernt hatte, trauert und schrieb zu einem Foto, das sie gemeinsam mit Winkler zeigt: „Will miss you...“ Rolling Pin, das deutschsprachige Fachmagazin für Gastronomie und Hotellerie, brachte ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck: „Mit Heinz Winkler verliert Deutschland einen ganz Großen. Möge er in Frieden ruhen und sein Andenken weit über sein Leben hinaus wirken.“ Zudem veröffentlichte das Magazin einen Extra-Artikel inklusive Video zur Lebens- und Erfolgsgeschichte des Aschauer Starkochs.

„Ein guter Freund und Wegbegleiter“

Der Münchner Gourmet-Tempel Tantris, dessen Küchenchef Winkler von 1979 bis 1991 war, meldete sich ebenfalls mit rührenden Worten auf Instagram zu Wort. „Familie Eichbauer und das gesamte Tantris Maison Culinaire Team trauern um Heinz Winkler. (...)
Mit ihm verliert Deutschland einen ganz Großen. Er war uns ein guter Freund und Wegbegleiter. Im vergangenen Juni wurde das neue Team und Executive Chef Matthias Hahn von ihm in der Residenz empfangen. Ruhe in Frieden“, schrieben die Betreiber in dem sozialen Netzwerk.

Ruhe in Frieden, lieber Heinz Winkler! Unser aufrichtiges Beileid und viel Kraft der Familie“, hieß es – parallel zu den vielen anderen Trauerbekundungen – derweil auf der Facebook-Seite von CookArt Social World zum Tod des Aschauer Starkochs, der seinerzeit mit nur 32 Jahren jüngster Drei-Sterne-Koch der Welt und erster italienischer Drei-Sterne-Koch überhaupt war. CookArt ist ein soziales Netzwerk, das Jugendliche, die in der Gastronomie beschäftigt sind, mit Informationen versorgt und bei Problemen zur Seite steht.

Winkler galt als Macher und Visionär

Winkler war am Donnerstagabend (27. Oktober) zusammengebrochen und anschließend vom Notarzt ins Krankenhaus nach Rosenheim eingeliefert worden, wo er am Freitagabend (28. Oktober) – laut Medienberichten an einem Multiorganversagen – starb. Zuvor hatte sich sein Gesundheitszustand in der Klinik rapide verschlechtert und er war ins künstliche Koma versetzt worden. rosenheim24.de hatte darüber berichtet.

Vor allem auch in seiner Heimat Aschau war die Trauer groß. Dort galt er als Macher und Visionär, wie ovb-online.de berichtete. „Man kann nur den Hut vor seiner Lebensleistung ziehen“, sagte Bürgermeister Simon Frank. „Heinz Winkler war nicht nur ein weltweites Aushängeschild mit seiner grandiosen Kochkunst und seinem Gourmet-Tempel der Residenz, sondern Heinz Winkler war auch ein Macher, der seines Gleichen sucht“, ergänzte Tourismus-Chef Herbert Reiter.

mw

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