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Nach Gewaltverbrechen in Aschau im Chiemgau

Soko „Club“ gibt Update im Fall Hanna (†23): Suche wird auf neue Bereiche ausgeweitet

Die Auswertung großer Mengen digitaler Medien schreitet bei der Soko „Club“ voran, gleichzeitig werden täglich etliche Personen von den Ermittlerinnen und Ermittlern angehört oder vernommen. Bei umfangreichen Suchmaßnahmen konnten bereits persönliche Gegenstände des Opfers gefunden werden, die Suche nach weiteren relevanten Gegenständen oder Spuren wird auch in den nächsten Tagen fortgesetzt.  

Die Polizeimeldung im Wortlaut:

Aschau im Chiemgau – Bislang überließen 92 Personen der Soko „Club“ über das Medien-Upload-Portal mehr als 300 Foto- und Videodateien. Die akribische Auswertung dieser Medien dauert derzeit an. 123 Hinweise gingen bis heute Morgen über bei der Soko „Club“ ein. Die freigeschaltete Sondernummer des Hinweistelefons wurde am gestrigen Montag abgeschaltet. Zeugen werden gebeten, sich unter der regulären Telefonnummer (08031) 2000 bei der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim, in dringenden Fällen auch unter der Notrufnummer 110 bei der Polizeieinsatzzentrale, zu melden.

Wie bereits berichtet, können Zeugen Hinweise in den kommenden Tagen auch persönlich bei Kripo-Beamten geben. Die Polizei steht mit einem Infomobil vom heutigen Dienstag, bis einschließlich Donnerstag (13. Oktober) jeweils von 9 bis 16.30 Uhr am Rathaus in der Kampenwandstraße in Aschau im Chiemgau.

Bei zurückliegenden, personell und technisch aufwändigen Absuchen entlang und im Fluss Prien konnten die Jacke und die Handtasche des Opfers gefunden und zweifelsfrei zugeordnet werden. Beide Gegenstände wurden inzwischen der kriminaltechnischen Untersuchung zugeführt. Ergebnisse daraus stehen noch aus. Nach weiteren relevanten Gegenständen wird auch in den kommenden Tagen gesucht. So sind am heutigen Dienstag (11. Oktober) und möglicherweise am morgigen Mittwoch erneut Taucher im Einsatz.

Intensive Absuche neuer Bereiche

Ebenso wird die fallanalytische Bewertung der vorliegenden Spuren und Erkenntnisse fortgesetzt. Hierzu steht die Soko in ständigem Austausch mit den Profilern der Operativen Fallanalyse (OFA) Bayern. Aufgrund dieser Einschätzungen lässt die Soko „Club“ nun weitere Bereiche intensiv absuchen. Unterstützungskräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei werden deshalb am Mittwoch (12. Oktober) den Parkplatz der Kampenwandbahn und dessen umliegende Bereiche durchkämmen

Die Sachleitung für die Ermittlungen des Verbrechens liegt bei der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim. Seit Beginn der Ermittlungen steht deshalb der sachleitende Staatsanwalt in engem Kontakt mit der Soko und ist bei allen wichtigen Besprechungen und Ortsterminen persönlich anwesend und rund um die Uhr erreichbar.

Pressebericht des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © Uwe Lein/dpa

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