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Mobil und flexibel unterwegs in elf Gemeinden

Rufbus Rosi bietet 110 Haltestellen allein in Bad Endorf – Wie Bürger mitfahren können

Eine Haltestelle des „On-Demand-Busverkehrsystems“ präsentiert der Kurdirektor Peter Helfmeyer.
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Eine Haltestelle des „On-Demand-Busverkehrsystems“ präsentiert der Kurdirektor Peter Helfmeyer.

Die Fahrt auf Abruf mit dem Rufbus Rosi ist an sieben Tagen in der Woche möglich, teilweise auch nachts. Wie Sie die Fahrt an Ihr Wunschziel buchen und in welchen Gemeinden dies möglich ist, erfahren Sie hier.

Bad Endorf – Mehr Mobilität und Flexibilität im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in und um Bad Endorf bietet seit Mai der Rufbus Rosi. Die Busfahrt auf Abruf des Regionalverkehrs Oberbayern (RVO) ist über das Telefon oder eine App zu buchen. Spätestens 30 Minuten vor der geplanten Abholung sollten sich die Fahrgäste anmelden.

Mit Rosi sind Bürger auch abends und am Wochenende mobil. Rosi verbindet 619 Haltestellen in elf Gemeinden. In der Gemeinde Bad Endorf gibt es 110 Haltestellen, jede mit eigner Nummer. Die alphabetisch erste Haltestelle im Achthal hat die Nummer 1100 und die letzte am Wiebelpark/Blumenweg die Nummer 1209. Der Abstand zwischen zwei Haltestellen beträgt maximal 500 Meter Fußweg.

Über Fahrpreis wird vorab informiert

Das Angebot ermöglicht Busfahrten von Montag bis Sonntag, ab 2,50 Euro pro Fahrt, ohne Fahrplan und ohne feste Route an ein Wunschziel im Projektgebiet. Der Fahrpreis ist zonenbezogen. Er startet mit Zone 1, bis vier Kilometer, für 2,50 Euro und geht bis Zone 5, ab 15 Kilometer, für sechs Euro. Jeder weitere Kilometer kostet 1,10 Euro.

Die App ermöglicht eine bargeldlose Zahlung. Bürger können aber auch in bar im Bus bezahlen. Dies ist bei der Buchung festzulegen. Der Fahrpreis wird vorab angezeigt beziehungsweise am Telefon genannt.

Auch für Nachtschwärmer geeignet

Rosi fährt von Montag bis Donnerstag, 7 bis 22 Uhr, sowie Freitag, von 7 Uhr früh bis hinein in die Nacht auf Samstag, 3 Uhr. Samstag fährt der Bus wieder ab 9 Uhr morgens bis hinein in die Nacht auf Sonntag, 5 Uhr. Sonntag bringt der Bus von 9 bis 20 Uhr die Gäste ans Ziel. Neben Bad Endorf sind die Gemeinden Bernau, Breitbrunn, Eggstätt, Frasdorf, Gstadt, Höslwang, Prien, Rimsting, Samerberg und Aschau involviert.

Ein Teil der Rosi-Flotte, die ab Herbst auch elektrisch unterwegs sein soll, nimmt im Rollstuhl sitzende Fahrgäste mit. Dies ist bei der Buchung anzugeben. Auch die Mitnahme von Kinderwägen und Buggys ist möglich. E-Rollstühle, größere Gepäckstücke, die über Handgepäck hinausgehen, Fahrräder oder elektrisch angetriebene Leichtfahrzeuge werden dagegen nicht befördert.

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Rosi ergänzt die bestehenden ÖPNV-Angebote. Das System ermittelt zum Erreichen des Zieles die nächst gelegene, von anderen Verkehrsmitteln fahrplanmäßig angefahrene Bahn- oder Bus-Haltestelle, was eine Weiterfahrt zu überregionalen Zielen erleichtert.

Eine Förderung des Freistaates von über drei Millionen Euro sichert den Bestand dieses Mobilitätskonzeptes für die nächsten sechs Jahre. Die Mobilitätszentrale ist unter Telefon 08031/400700 zu den Betriebszeiten von Rosi erreichbar. Rosi-Infokarten gibt es in der Tourist-Info am Bahnhof.