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Gebirgsschützen sauer über Karabiner-Verbot

Bad Endorf - Die Empörung ist groß: Nach einem Beschluss des Pfarrverbandrates dürften die Gebirgsschützen nur unbewaffnet zur Fronleichnamsprozession erscheinen.

Nach einem Beschluss des Bad Endorfer Pfarrverbandsrates zeigen sich die Gebirgsschützen Bad Endorf/Chiemgau empört. Die Räte hatten beschlossen, dass die Schützen nur noch unbewaffnet an der Fronleichnamsprozession in der Kuratie Stephanskirchen teilnehmen dürfen, berichtet das Oberbayerische Volksblatt am Freitag.

Unzeitgemäßes Brauchtum?

Nun brodelt es gewaltig bei den Gebirgsschützen. Laut der Heimatzeitung droht der Hauptmann der Endorfer Schützenkompanie, Josef Entfellner, mit dem völligen Fernbleiben seiner Männer: "Wo kommen wir denn da hin, wenn man derartiges Brauchtum einfach so abschafft?". Außerdem seien die Kirchen doch voll von Abbildungen von Waffen, wie etwa Schwerter und Lanzen, so Entfellner.

Dass die Karabiner nichts in den Kirchen zu suchen haben, findet dagegen Pfarrverbandsrätin Birgit Schiebel. Dem OVB sagte Schiebel, dass eine öffentliche Zurschaustellung von Waffen unzeitgemäß sei.

Am 18. April lädt Pfarrer Stefan Bauhofer nun zu einem Schlichtungsgespräch ein.

Rubriklistenbild: © pa

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