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Gesundheitswelt Chiemgau AG reicht Klage ein

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Bad Endorf - Im Streit über den Pachtvertrag der Chiemgau Thermen hat jetzt die Justiz das letzte Wort! Die GWC hat beim Landgericht die angekündigte Klage eingereicht.

Die Gesundheitswelt Chiemgau AG hat beim Landgericht Traunstein die bereits angekündigte Feststellungsklage eingereicht, dies teilte die GWC am Freitagnachmittag in einer Pressemitteilung mit. 

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Der Vorstand bedauerte in dem Schreiben, dass "den kompromissbereiten Signalen aus dem Gemeinderat keine Taten gefolgt seien". Weiter heißt es: "Um Schaden vom Unternehmen abzuwenden", müsse man den zweimal verschobenen Schritt deshalb nun gehen. Die GWC AG zeigt sich zuversichtlich, vor Gericht erfolgreich zu sein. Letztlich müsse rechtliche Klarheit jedoch auch im Interesse der Gemeinde liege, fordert das Unternehmen in der Mitteilung. Der GWC-Vorstand betont, er bleibe während des laufenden Verfahrens gesprächsbereit.

Hintergrund des Rechtsstreit:

In einem Schreiben vom 15. Januar 2013 forderte die Gesundheitswelt Chiemgau AG die Marktgemeinde Bad Endorf auf, die ordentliche Kündbarkeit der bestehenden Pachtverträge anzuerkennen, um über die Konditionen neu zu verhandeln. So hätten die bis 2032 geschlossenen Pachtverträge vorzeitig zum jeweiligen Jahresende gekündigt werden könnten. In seiner Sitzung am 26. Februar lehnte das der Marktgemeinderat einstimmig ab.

Die GWC AG macht jährlich einen Verlust von rund 700.000 Euro durch die Chiemgau Thermen. In absehbarer Zeit braucht die Therme noch einmal rund 10 Millionen Euro für notwendige Sanierung und einen verbesserten Brandschutz. Dieses Geld fehlt der GWC jedoch.

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