Die Liste für die Kommunalwahl im Überblick

Das sind die Kandidaten der Endorfer Grünen

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von links: Dr. Hans Eberle, Mareike Melain, Robert Hell, Züleyha Düzenli, Verena Pilger, Irmgard Jäger, Florian Ziegler (verdeckt), Manfred Jäger, Wolfried Pauly (verdeckt), Eduard Huber, Christine Wildgruber, Martin Both, Sabine Niederthanner, Magdalena und Thomas Restle

Bad Endorf - Die Grünen stellten bei der Aufstellungsversammlung 20 Frauen und Männer für die nächste Gemeinderatswahl vor. 

Pressemeldung im Wortlaut:


In ihrer Aufstellungsversammlung für die Marktgemeinderatsliste eröffneten die Endorfer Grünen gemeinsam mit Katharina Schulze (Fraktionssprecherin der Grünen im bayerischen Landtag) den Wahlkampf. 20 Frauen und Männer stellen sich am 15. März 2020 den Endorfer Bürgerinnen und Bürgern zur Wahl. Angeführt wird die Liste von den beiden amtierenden Gemeinderäten Eduard Huber und Züleyha Düzenli. Eduard Huber tritt auch als Bürgermeisterkandidat an.

Katharina Schulze lobt die strenge Quote bei der Kandidatenaufstellung

Katharina Schulze lobte in ihrer Gastrede die strenge Quotierung der Liste, die auf der Hälfte der Plätze Frauen aufstellt: „Es ist wichtig, dass auch gerade junge Mütter eine Stimme in den Gemeindeparlamenten bekommen. Sie und ihre Ideen fehlen dort schmerzlich.“ Schulze schwor die Partei auf die zentralen Themen dieses Wahlkampfs ein: Klimaschutz und das Eintreten für eine demokratische, offene Gesellschaft.


Bürgermeisterkandidat Huber: "Von einem Kreisel hat der Endorfer Bürger nichts"

Eduard Huber sprach als Bürgermeisterkandidat vom Gemeinwohl, das wieder Maßstab kommunalen Handelns werden müsse: „Von einem Kreisel hat der Endorfer Bürger nichts. Ein Kreisel verflüssigt nur den Autoverkehr und führt zu einer größeren Gefährdung für alle übrigen Verkehrsteilnehmer. Ziel muss es sein, die Bahnhofstraße wieder für Fußgänger und Radfahrer attraktiv zu machen. Dort soll es Plätze geben, auf denen man sich treffen und in Ruhe einen Kaffee trinken kann. Und erst dann wird sie eine einem Kurort angemessene Straße."

Aktienbesitz der Gemeinde an der Gesundheitswelt Chiemgau AG unsinnig

Eduard Huber schlug ebenso vor, den 76-prozentigen Anteil, den die Gemeinde an der Gesundheitswelt Chiemgau (GWC) AG hält, behutsam zu vermindern: „Es ist absurd, dass eine überschuldete Gemeinde ein Aktienpaket an einem Konzern mit Kliniken in Prien, Seebruck und Bad Endorf hält. 

Dieses Aktienpaket hat in den letzten Jahrzehnten keine oder nur lächerlich geringe Dividenden abgeworfen. Und gleichzeitig weiß Bad Endorf nicht, wie es seine Pflichtaufgaben im Haushalt erledigen soll. Im Sinne des Gemeinwohls wäre es viel besser, wenn Teile des dort gebundenen Kapitals für den Bau der Schulen und Kindergärten zur Verfügung stehen würden."

Kontakt mit den Landwirten beim Artenschutz suchen 

Auf der neu aufgestellten Liste finden sich Endorfer Bürger aus allen Bereichen des Gemeindelebens. Der emeritierte Seenforscher Professor Dr. Otto Siebeck warnte in seiner Rede eindringlich vor dem dramatischen Schwund der Pflanzen und Tierarten: "Dieser Schwund macht sich auch vor unsere Haustüre im Gebiet der Hemhof-Eggstätter Seenplatte bemerkbar. Wir müssen möglichst schnell mit denjenigen ins Gespräch kommen, die sich um diese Flächen kümmern – und das sind die Landwirte.“

Die Grüne Liste im einzelnen:

Platz 1 Eduard Huber 59 Jahre Dipl.-Informatiker

Platz 2 Züleya Düzenli 30 Jahre Pharmazeutisch-techn. Assistentin

Platz 3 Magdalena Restle 52 Jahre Sozialpädagogin

Platz 4 Martin Both 48 Jahre Journalist

Platz 5 Christine Wildgruber 49 Jahre Biologin

Platz 6 Manfred Jäger 70 Jahre Pensionär

Platz 7 Mareike Melain 42 Jahre Dipl.-Biologin

Platz 8 Wolfried Pauly 61 Jahre Promoter Biolebensmittel

Platz 9 Verena Pilger-Lampersberger 45 Jahre Ärztin

Platz 10 Thomas Restle 54 Jahre Netzwerkadministrator

Platz 11 Irmgard Jäger 70 Jahre Rentnerin

Platz 12 Dr. Hans Eberle 69 Jahre Arzt

Platz 13 Sabine Niederthanner 49 Jahre Bankkauffrau

Platz 14 Rolf Jacob 53 Jahre Physiotherapeut

Platz 15 Magdalena Jäger 24 Jahre Auszubildende Heilerziehungspflegerin

Platz 16 Florian Ziegler 46 Jahre Ofenbauer

Platz 17 Ulrike Altenried 59 Jahre Architektin

Platz 18 Dr. Otto Siebeck 89 Jahre Professor im Ruhestand

Platz 19 Maria-Luise Weichselbaumer 55 Jahre Verwaltungsbeamtin

Platz 20 Robert Hell 66 Jahre Entwicklungsberater

Ersatzkandidat/in

Platz 1 Jeanette Sonntag 48 Jahre Beamtin

Platz 2 Hartmut Sonntag 58 Jahre selbständig

Martin Both

Pressemeldung im Grüne Bad Endorf

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