CSU Bernau-Hittenkirchen

CSU stellt Irene Biebl-Daiber als Bürgermeisterkandidatin auf

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Zweiter Bürgermeister Gerhard Jell überraschte Irene Biebl-Daiber mit dem Entwurf eines ersten Wahlplakates. Von links: MdL Klaus Stöttner, Landratskandidat MdL Otto Lederer, Bürgermeisterkandidatin Irene Biebl-Daiber, zweiter Bürgermeister Gerhard Jell

Bernau am Chiemsee - Der CSU-Ortsverband Bernau-Hittenkirchen hat sich entschieden, die 34-jährige Irene Biebl-Daiber als Bürgermeisterkandidatin ins Rennen zu schicken.

Die Pressmeldung im Wortlaut:

„Sie ist charmant, sympathisch, agil und hat viel Schwung, immer gute Ideen und auch Lösungen.“ Mit diesen Worten hatte Sepp Wörndl, stellvertretender Ortsvorsitzender der CSU Bernau-Hittenkirchen, Irene Biebl-Daiber als Kandidatin für das Bürgermeisteramt vorgeschlagen. Nach zwölf Jahren im Gemeinderat habe sie die nötige Erfahrung über die Vorgänge in der Gemeinde, als Schulpsychologin das nötige Gespür für die Menschen.

In ihrer Bewerbungsrede ging Biebl-Daiber auf mehrere Schwerpunktthemen ein. Dringenden Umbau- und Erweiterungsbedarf sieht Biebl-Daiber, selbst Gymnasiallehrerin, an der Bernauer Grundschule. Nur in guter Zusammenarbeit mit Schulleitung und Gemeinderat könne die Schule sinnvoll weiterentwickelt und die Nachmittagsbetreuung ausgebaut werden. Für den Um- und Ausbau brauche man ein Gesamtkonzept, das die Raumverteilung und Finanzierung regelt. Auch muss man sich endlich für eine Form der Nachmittagsbetreuung entscheiden. Bereits im Februar 2017 hieß es in einem Protokoll einer öffentlichen Gemeinderatssitzung, die Schule sei im Umbruch, seitdem habe sich die Situation mehr und mehr zugespitzt, geschehen sei aber zu lange nichts. „Jetzt muss endlich angepackt werden!“

Als „touristisches Aushängeschild“, aber auch mit hohem Freizeitwert für alle Einheimischen sieht Biebl-Daiber das Bernauer Strandbad. „Es ist in die Jahre gekommen“, so die Bürgermeisterkandidatin. „Wir brauchen dort dringend zeitgemäße Umkleiden und Sanitäranlagen, sowie gemütliche windgeschützte Plätze für den Kiosk, vielleicht auch einen kleinen Chilloutbereich.“ Aber nicht nur das Strandbad, sondern auch die Chiemseestraße mit ihren Leerständen brauche ein neues Gesicht. „Es fehlen Verweilmöglichkeiten und die Gemütlichkeit, da gibt es Möglichkeiten, etwas positiv zu verändern.“ Auch der Verkehr sei natürlich ein Problem, so Biebl-Daiber.

An der Priener Straße müsse dringend eine Ampel als Querungsmöglichkeit in Höhe Egartnerstraße vorangetrieben werden. Die CSU stehe aber auch dafür, zuerst den Radweg in Richtung Gewerbegebiet auszubauen, bevor die Egartnerstraße saniert werde. Ein großes Thema sei für die CSU-Ortsvorsitzende das Thema bezahlbarer Wohnraum. „Wohnen für alle“, müsse es in Bernau und Hittenkirchen zukünftig heißen. Zwar seien die Flächen in Bernau begrenzt, mit einem schlüssigen Konzept kann aber dennoch die Möglichkeit geschaffen werden, bezahlbaren Wohnraum für Einheimische zu schaffen, Zweitwohnungen zu beschränken und wieder Grundstücke für Einheimische zur Verfügung zu stellen.

„Es gibt viel zu tun in Bernau“, stellte Biebl-Daiber fest. „Meine Vision von Bernau ist eine liebevoll gestaltete, attraktive Ortsmitte, in der wir gerne Zeit verbringen. Außerdem eine Stärkung des Chiemseeufers, an dem Jung und Alt zusammen ihre Freizeit genießen und außerdem noch bezahlbarer Wohnraum für uns alle in Bernau und Hittenkirchen!“ schloss die Kandidatin ihre Rede. Die Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer sicherten Biebl-Daiber ihre volle Unterstützung zu. Die anwesenden Mitglieder wählten Biebl-Daiber mit 90% der abgegebenen Stimmen zur Bürgermeisterkandidatin.

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