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Bekannt durch Jodl-Denkmal-Streit

Beleidigungen und Drohungen: Kastner erhielt anonyme E-Mail

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Aktionskünstler Wolfram Kastner zeigt ein Foto, auf dem das Denkmal für den als Kriegsverbrecher hingerichteten General Alfred Jodl zu sehen ist. Es steht auf der Fraueninsel im Chiemsee.

Chiemsee/München - Der Aktionskünstler Wolfram Kastner erhielt laut Medienberichten eine anonymen Droh-Email.

Wie die Bayernwelle berichtet, hat der Aktionskünstler Wolfram Kastner eine anonyme Droh-E-Mail erhalten. Darin würde er massiv beleidigt und ihm mit Gewalt gedroht. Darufhin habe Kastner Anzeige wegen Bedrohung und Beleidigung gegen Unbekannt gestellt.

Der Künstler war zuletzt wegen eines Gerichtsprozesses in München in die Schlagzeilen geraten. Das Landgericht München I hatte Mitte Februar eine Unterlassungsverfügung wegen seiner "Interventionen" am Denkmal für den Wehrmachtsgeneral Alfred Jodl bestätigt. Kastner hatte das Denkmal für Jodl auf der Fraueninsel im Chiemsee im Sommer 2015 und im Herbst 2016 unter anderem mit einer Hinweistafel („Keine Ehre für einen Kriegsverbrecher“) und mit roter Farbe als Symbol für das vergossene Blut versehen.

Ein Nachkomme Jodls erwirkte eine Unterlassungsverfügung gegen den Künstler, dieser klagte dagegen. Kastner will aber noch nicht aufgeben und notfalls bis vors Bundesverfassungsgericht ziehen. Ob die Droh-E-Mail direkt mit dem Gerichtsprozess zusammenhängt, war zunächst nicht bekannt.

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