Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kampf gegen Mücken beginnt

Chiemsee - Der Abwasser- und Umweltverband nimmt am Dienstag den Kampf gegen die drohende Mückeplage auf. Durch hohe Temperaturen und die überschwemmte Wiesen sind bereits jetzt massenweise Mückenlarven geschlüpft.**Fotos vom Einsatz folgen**

In Schöpfproben wurden laut AVZ-Geschäftsführer Thomas Weimann zum Teil über 500 Larven pro Liter Wasser entdeckt. Damit sie keine Zeit haben, sich in stechende Plagegeister zu verwandeln, wird die Firma "Icy-bac" am Dienstag mit dem Hubschrauber das Protein Bti (Bacillus thuringiensis israelensis) in den Überschwemmungsgebieten verteilen.

Lesen Sie auch:

Riesige Schäden durch Wetterchaos

Die besten Tipps gegen die Mückenplage!

Wie die tz berichtet, wird der Hubschrauber um 15 Uhr in Übersee starten. Um 18 Uhr wird dann anschließend das Protein in Rimsing verteilt. Wenn alles gut verläuft, sind nach dem Einsatz 95 bis 98 Prozent der Larven vernichtet. Ursprünglich sollte der Einsatz erst am Mittwoch stattfinden. Da aber mittlerweile schon ganze Teile des Sees schwarz vor Larven sind, wurde der Hubschrauberflug vorverlegt. Damit der Flug genehmigt werden kann, müssen mehr als 80 Larven pro einem Liter Wasser gezählt werden. Am Montag waren es bei jeder Probe mindestens 100 und manchmal sogar über 500!

Das Bekämpfungsmittel, das laut AZV für andere Tier- und Pflanzenarten unschädlich ist, wurde heute Nacht per Kühltransporter aus Speyer am Niederreihn an den Chiemsee transportiert. Es wird in Eisgranulat verpackt vom Helikopter aus überall dort abgeworfen, wo es von der Regierung erlaubt ist, also nicht im Naturschutzgebiet am Delta der Tiroler Ache und entlang der Alz bei Seebruck. Pber den Antrag des AVZ, Bti auch dort einsetzen zu dürfen, ist noch nicht entschieden.

Rubriklistenbild: © pa

Kommentare