Pressemeldung Gemeinde Eggstätt

Namensgeheimnis gelüftet: Schorsch und Irmi heißt das neue Falkentraumpaar

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Von links: Pfarrer Andreas Przybylski, Falknerin Katharina Weinberger, 2. Bgm. Christian Glas, 1. Bgm. Hans Schartner.

Eggstätt - Die Namenssuche hat ein Ende: im Beisein von Falknerin Katharina Weinberger verkündeten 1. Bürgermeister Hans Schartner, sein Stellvertreter Christian Glas und Pfarrer Andreas Przybylski die Namen der beiden Turmfalken im Kirchturm.

Trotz vieler Namensvorschläge kristallisierte sich schnell die Favoriten der Eggstätterinnen und Eggstätter heraus: Schorsch und Irmi heißen die beiden gefiederten Berühmtheiten, die mit ihrer Brutaktivität seit Wochen die Hartseegemeinde fesseln. „Schorsch steht für den Namenspatron der Pfarrkirche St. Georg und auch Irmi hat als Abkürzung für die Patronin des Pfarrverbands Selige Irmengard eindeutig religiöse Wurzeln“, so Pfarrer Przybylski bei der Vorstellung. 2. Bürgermeister Christian Glas bedankte sich bei allen, die Namensvorschläge eingesendet hatten: „Es ist überwältigend, welch positive Resonanz uns zu den Turmfalken erreicht. Der ganze Ort fiebert mit und freut sich schon auf den Falkennachwuchs.“

Anfang Juni sollen die Küken schlüpfen

Das Falkenpaar lies sich von der Namensgebung bisher nicht aus der Ruhe bringen. Fleißig brüten die beiden die insgesamt fünf Eier aus. Spannend wird es erst Anfang Juni wieder, wenn mit dem ersten Schlüpfen der Küken gerechnet wird, so Falknerin Katharina Weinberger: „Zusammen mit den Schülern der 1. und 4. Klasse der Grundschule Eggstätt haben wir als Schlüpftermin den 3. bzw. 4. Juni errechnet. Dann werden die Kinder vier Wochen von den Eltern mit Nahrung versorgt, bevor sie erste Flugversuche starten und nach etwa acht Wochen den Nistkasten endgültig verlassen.“ Die Fortschritte des Falkennachwuchses können rund um die Uhr im Livestream unter www.eggstaett.de oder www.pv-irmengard.de beobachtet werden.

Im Rahmen der Namensverkündung wurde eine weitere Besonderheit öffentlich: die Gemeinde Eggstätt, oder besser: die Pfarrkirche hat schon lange eine spezielle Verbindung zu den Falken. Denn im Kirchturm wurde bereits im 13. Jahrhundert ein Wappenstein der Falkensteiner eingemauert – eine Reminiszenz an die Familie Neuburg-Falkenstein, die im 12. Jahrhundert eine Kapelle in Hartmannsberg errichten ließ. Der Wappenstein zeigt einen Falken und kann sowohl an der Westseite des Kirchturms als auch als Replik im Taufraum der Pfarrkirche besichtigt werden.

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