Paar legte bisher vier Eier

Gemeinde Eggstätt sucht Namen für Turmfalken-Pärchen

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Das brütende Weibchen

Eggstätt - Das brütende Turmfalkenpärchen in Eggstätt ist noch namenlos – das will die Gemeinde nun ändern und starten die Namenssuche.

Die Pressemeldung im Wortlaut: Er war der Vogel des Jahres 2007: der Turmfalke. Ganz aktuell ist er der Vogel der Stunde in der Gemeinde Eggstätt, denn die Hartseegemeinde darf sich über ein brütendes Turmfalkenpärchen freuen. Hoch oben, im Kirchturm der Pfarrkirche St. Georg haben es sich die beiden Turmfalken im eigens eingebauten Nistkasten gemütlich gemacht. Schon vier Eier sind aus der Liebelei entstanden – es können aber noch mehr werden.

Wie weit die Familienplanung ganz aktuell fortgeschritten ist, davon kann sich jeder selbst ein Bild machen. Dank Webcam mit Nachtsichtmodus ist ein Blick ins Falkennest 24 Stunden am Tag live möglich. Der Livestream ist auf der Homepage der Gemeinde unter www.eggstaett.de oder auf den Internetseiten des Pfarrverbandes unter www.pv-irmengard.de abrufbar.

Und weil die Turmfalken schon eine kleine Berühmtheit in Eggstätt sind, suchen Gemeinde und Pfarrei jetzt nach Namen für das gefiederte Pärchen. Vorschläge werden gerne per E-Mail an gemeinde@eggstaett.de oder an eggstaett@pv-irmengard.de angenommen.

Alle Infos zum Turmfalken in Eggstätt im Überblick:

  • Im November 2017 entschieden sich Kirche und Gemeinde einen Nistkasten im Kirchturm der Pfarrkirche St. Georg einzubauen – um die Tauben abzuschrecken, die die frisch renovierte Kirchenfassade arg in Mitleidenschaft zogen 
  • Ein erster Brutversuch 2018 wurde abgebrochen 
  • Mitte März 2019 nistete sich das Turmfalkenmännchen (Terzel – weil er rund ein Drittel kleiner ist als das Weibchen) im Kirchturm ein 
  • Seit Anfang Mai legt das Weibchen ihre Eier, aktuell sind es vier Stück 
  • Sobald alle Eier gelegt sind, beginnt die Brutzeit 
  • Besonderheit der Eggstätter Turmfalken: Das Männchen brütet teilweise auch auf den Eiern – es herrscht hier also ein ganz modernes Rollenverständnis

Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt

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