Zur Sicherung der Notfallversorgung im Landkreis Rosenheim

Zwei neue Standorte für die Region: Bad Feilnbach und Eggstätt bekommen Rettungswachen

Eggstätt/Bad Feilnbach - Bereits in zwei Monaten wird der Rettungsdienst im Landkreis Rosenheim deutlich verbessert - durch zwei zusätzliche Rettungswachen in Bad Feilnbach und Eggstätt. Beide werden von der zur Münchner MKT-Gruppe gehörenden Ambulanz Rosenheim betrieben und sollen bereits am 1. März ihren Betrieb aufnehmen. Damit werden in der Notfallversorgung im Landkreis zwei Lücken geschlossen, die in der Vergangenheit immer häufiger zu Problemen bei Blaulichteinsätzen in den beiden Regionen geführt hatten.

Im Herbst hatte das Institut für Notfallmedizin nach Auswertung aller Einsatzdaten festgestellt, dass es in den Rettungsbereichen Bad Endorf, Bad Aibling und Flintsbach nur noch in zwei Drittel aller Notfälle gelang, in der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von maximal zwölf Minuten nach Alarmierung beim Patienten einzutreffen. Ursachen waren die steigenden Einsatzzahlen und der zunehmend dichtere Straßenverkehr in der Region Rosenheim. Daraufhin beschloss der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung die Einrichtung der beiden neuen Standorte in Eggstätt und Bad Feilnbach.

Nach erfolgter Ausschreibung erhielt die Ambulanz Rosenheim für beide Wachen den Zuschlag, da sie die wirtschaftlichsten, effektivsten und kostengünstigsten Angebote eingereicht hatte. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte im Dezember mit dem Ziel bereits am 1. März den Betrieb an beiden Standorten aufnehmen zu können. Der Standort Bad Feilnbach wird dann täglich von 8 bis 20 Uhr besetzt sein - der in Eggstätt von 9 bis 21 Uhr. Geplant ist die Stationierung von jeweils einem Rettungswagen und einem Ersatzfahrzeug.

Bereits in den kommenden Tagen sollen in Gesprächen mit den Bürgermeistern der beiden Gemeinden, dem Landratsamt und dem Zweckverband die genauen Standorte festgelegt und die Voraussetzungen für die Einrichtung zweier Rettungswachgebäude geprüft werden.

Die Ambulanz Rosenheim und die MKT-Gruppe (Münchner Krankentransport) sind sich der großen Verantwortung bewusst, auf diese Weise einen Beitrag zur Optimierung der Notfallversorgung im Landkreis Rosenheim leisten zu können. Nach den Worten von Landrat Otto Lederer habe die Ambulanz Rosenheim bereits in der Vergangenheit in der Region ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt - nicht zuletzt beim reibungslosen Betrieb des Corona-Testzentrum auf der Loretowiese in Rosenheim.

Pressemitteilung Ambulanz Rosenheim

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