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"So wird Bayern langsam abgeschafft"

Gebirgsschützen mit ihren Waffen.
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Gebirgsschützen mit ihren Waffen.

Bad Endorf – Die Nachricht über unbewaffnete Gebirgsschützen beim Fronleichnamsfest sorgte nicht nur bei den Schützen selbst für Empörung. Die Meinung unserer User:

Feiert der Pfarrverbandsrat in Bad Endorf seine Fronleichnamsprozessionen künftig allein? Ohne die Bevölkerung? Wenn es nach unseren Usern geht, Ja. Sie zeigen wenig Verständnis für einen vorläufigen Beschluss des Bad Endorfer Pfarrgemeinderates in seiner jüngsten Sitzung.

Pfarrgemeinderat beim Fronleichnamsfest allein?

Dabei geht es um ein Verbot über das Tragen von Karabinern der Gebirgsschützen Bad Endorf/Chiemgau zu Fronleichnamsprozessionen. „Zuerst die Gebirgsschützen, dann die Musikkapellen und die Feuerwehren (in den Augen der Bevölkerung meist nur „Saufvereine“), dann der Rest“, kommentiert User Rainer M. Danach werde der Pfarrgemeinderat allein am Fronleichnamsfest stehen und sich beschweren, dass kein Verein mehr an kirchlichen Veranstaltungen teilnehme.

Der vorläufige Beschluss des Pfarrgemeinderates wurde nicht willkürlich getätigt, sondern hat auch einen Sinn, so Pfarrgemeinderätin Birgit Schiebel. Eine öffentliche Zurschaustellung von Waffen sei unzeitgemäß, so Schiebel gegenüber den OVB Heimatzeitungen. Dazu fragt sich User Nyarlathotep, ob vielleicht auch die Bevormundung von katholischen Gläubigen unzeitgemäß sei oder gar die Fronleichnamsprozessionen selbst.

"Schützen können ruhig Zuhause bleiben"

Anders sieht das Daniela K. auf der rosenheim24 Facebook-Seite. Sie hält das Nichttragen der Karabiner für „ein sinnvolles Symbol in unserer gewaltgeprägten Zeit“. Unterstützung erhält sie von Chris G., der die Gebirgsschützen für überflüssig hält: „Können ruhig Zuhause bleiben, die Schützen. Braucht kein Mensch. Hat keinerlei Bezug zur katholischen Kirche im eigentlichen Sinn. Im Gegenteil: wirkte immer befremdlich.“

Die meisten User stehen allerdings zum Brauch der Gebirgsschützen und dem Tragen der Waffen an Fronleichnamsprozessionen. „Denn das Brauchtum, mit allem was dazugehört, macht in meinen Augen eben erst recht unser Bayern so schön wie es ist“, erklärt Sepp.

Schlichtungsgespräch angesetzt:

Noch ist allerdings nicht aller Feiertage Abend. Am 18. April soll es ein Schlichtungsgespräch zwischen den Gebirgsschützen Bad Endorf/Chiemgau und dem Bad Endorfer Pfarrgemeinderat geben. Dazu eingeladen hat der Pfarrer von Bad Endorf, Stefan Bauhofer.

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