In der Pro-Sieben-Sendung "Das Ding des Jahres"

Schneeschaufel-Erfindung aus Gstadt scheitert am Kölner TV-Publikum

+
Nur zehn Prozent des Studiopublikums bei "Das Ding des Jahres" konnte Bernd Alex aus Gstadt am Chiemsee von seinem "SnoKick" überzeugen. 
  • schließen

Gstadt/Köln - Seine Schneeschaufel-Hilfe soll den Rücken schonen und Bernd Alex aus Gollenshausen schaffte es damit auch in die Pro-Sieben-Show "Das Ding des Jahres". Weit kam er dort aber nicht. 

Die Erfindung schaut simpel und praktisch aus: Bernd Alex' Schneeschaufel-Hilfe soll beim Wegräumen der weißen Pracht Rücken und Kreislauf schonen. Am Dienstag wurde die Folge von "Das Ding des Jahres" auf Pro Sieben ausgestrahlt. Doch gleich in der ersten Runde flog der "SnoKick" krachend raus. Im direkten Duell gegen eine andere Erfindung - eine erweiterte Sonnenblende fürs Auto, die auch als Eiskratzer einsetzbar ist - entschieden sich nur zehn Prozent des Studiopublikums für die Schneeschaufel-Hilfe.

Vielleicht lag's schlicht und einfach auch am falschen Drehort: "Das Ding des Jahres" wird in Köln aufgezeichnet, das Studiopublikum bekommt dort wahrscheinlich ohnehin nur selten Schnee zu sehen. Ungefähr jeder Fünfte aus dem Publikum gab per Handzeichen zu, noch nie eine Schneeschaufel in der Hand gehalten zu haben. Mit einer Sonnenblende im Auto hat dagegen wohl so gut wie jeder zu tun.

Jury und Publikum waren nicht überzeugt

"Ich liebe den Winter mit sehr viel Schnee. Leider bin ich derjenige, der Schneeschaufeln muss", sagte Bernd Alex aus Gollenshausen bei Gstadt am Chiemsee in der Sendung. Im Winter 2014 erfand der Personalberater die Schneeschaufel-Hilfe und ging damit auch gleich in die Produktion. Im Studio führte Alex vor, wie sich der "SnoKick" zusammenbauen und bedienen lässt.

Lena Gercke, die unter anderem in der Jury saß, wollte den "SnoKick" ausprobieren. Gercke war ohnehin etwas skeptisch, ob sich der Schnee damit beispielsweise auch über eine Mauer lupfen ließe. Mehr Schwung bräuchte es dann einfach, so Bernd Alex - doch sie stellte sich beim Üben mit dem "SnoKick" auch etwas ungeschickt an. Auch die anderen Jury-Mitglieder fanden die Sonnenblende praktischer als die Erfindung aus Gstadt am Chiemsee.

Hier können Sie die Sendung "Das Ding des Jahres" (Pro Sieben) vom Dienstag noch einmal anschauen. Der Auftritt von Bernd Alex aus Gstadt startet in Teil 3 etwa ab der zweiten Minute. 

Auch ein Waginger war schon bei "Das Ding des Jahres"

Die Idee zur Show stammt von Stefan Raab, der "Das Ding des Jahres" als Produzent mit "Raab TV" produziert. Janin Ullmann moderiert auch die zweite Staffel der Pro-Sieben-Reihe. Das Expertenteam: Amorelie-Gründerin und -Geschäftsführerin Lea-Sophie Cramer, die Moderatoren Lena Gercke und Joko Winterscheidt sowie Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog.

Bereits vor einem Jahr konnte ein Erfinder aus der Region seine Idee in "Das Ding des Jahres" vorstellen. Hartmut Wolf aus Waging präsentierte seinen "Elixator": Auf Knopfdruck wird Pflegeöl dem Duschwasser beigemischt, so dass man eingecremt aus der Dusche herauskommt. Für den Sieg in der Sendung reichte es für Wolf aber nicht. 

xe

Zurück zur Übersicht: Gstadt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT