Bei der Kommunalwahl 2020 

Sepp Stettner (FW) kandidiert für Halfinger Bürgermeisteramt 

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Sepp Hofer gratuliert Sepp Stettner (links) zur Nominierung als Bürgermeister-Kandidat bei der Kommunalwahl 2020 für Halfing. 
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Halfing - Sepp Stettner möchte Peter Böck, der sein Bürgermeisteramt aus gesundheitlichen Gründen 2020 ad acta legt, beerben. Damit hat Halfing einen Bürgermeister-Kandidaten der Freien Wähler (FW). 

Bei der Gemeinschaftsversammlung des Halfinger Ortsverbands und des Kreisverbands der Freien Wähler (FW) wurden nicht nur Sepp Hofer als Rosenheimer Landratskandidat offiziell nominiert, sondern auch ein Halfinger Bürgermeister-Kandidat. 

Sepp Stettner aus Holzham bei Halfing wurde von Sepp Hofer als einziger Kandidat vorgeschlagen und auch gewählt. Der 54-Jährige habe Landwirtschaft gelernt und habe dann umgesattelt zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei der BayWa. 

"Ich mag es links und rechts zu denken" 

Er sei schon immer politisch interessiert und auch aktiv gewesen, sitze seit fünf Jahren im Halfinger Gemeinderat, wie er bei der Vorstellung seiner Person erläutert. Aus "Grundüberzeugung" passe er zu den Freien Wählern, er habe viel mit Hubert Aiwanger gemein, der ebenfalls die Landwirtschaft fokussiere. Die Arbeit im Lagerhaus verbinde mit Unternehmen und Menschen vor Ort. "Wir machen eine gute Politik, die uns weiterbringt."

Er traue sich das Amt des Bürgermeisters zu: "Ich mag es links und rechts zu denken und das würde ich künftig gerne als Bürgermeister tun." Dennoch sei er ein "Teamplayer": "Nur wenn alle miteinander an einem Strang ziehen, können wir etwas bewirken und dann funktioniert das Ganze auch. Ich bin durchaus kompromissbereit aber bei mir muss sich war rühren und vorwärts gehen." 

Sepp Stettner: "Bei mir muss sich was rühren und vorwärts gehen." 

Stettner sei sehr eingebunden ins Halfinger Vereinsleben, Tradition werde bei ihm groß geschrieben. Außerdem liege ihm die Kirche am Herzen: "Gemeinde, Kommune und Kirche - das macht uns auf dem Land aus. Eine Gemeinschaft und Lebensqualität wie wir es kennen, so etwas geht mir in Großstädten wie München ab."  

Besonders am Herzen liege ihm deshalb der soziale Wohnungsbau: "Wir haben in Halfing ein großes Problem, was bezahlbaren Wohnraum angeht. Gerade für junge Familien ist er nicht vorhanden. Da müssen wir dringend etwas verbessern." Die Enteignungen in Berlin beispielsweise hätten Stettner "geschockt". So weit dürfe es auf dem Land nicht kommen. 

Kindergarten und Krippe, Ärzte und Apotheken, Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomien - laut Stettner sei Halfing zwar schon gut aufgestellt, Verbesserungspotential sei aber dennoch vorhanden. "Die Lebensqualität für Jung und Alt muss ganz vorne stehen. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Gesundheitszentrum wie es in Griesstätt entstanden ist, auch eine Idee für Halfing wäre." 

mb

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