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Gemeinde erstrahlt in neuem Licht

In Halfing geht ein LED-Licht auf: Straßenbeleuchtung wird umgerüstet - eine Frage ist noch offen

Diese Straßenlaterne an der Grundschule und weitere 107 HSE/HST-Lampen (Natriumdampflampen) der Gemeinde Halfing sollen erst in 2023 auf LED umgerüstet werden.
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Diese Straßenlaterne an der Grundschule und weitere 107 HSE/HST-Lampen (Natriumdampflampen) der Gemeinde Halfing sollen erst in 2023 auf LED umgerüstet werden.

Einstimmig sprach sich der Gemeinderat Halfing in seiner jüngsten Sitzung für eine Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde auf LED durch die Bayernwerk Netz GmbH aus. Nur wie hell es nachts wird, ist noch offen.

Halfing – 108 andere HSE/HST-Lampen (Natriumdampflampen) folgen im kommenden Jahr. Bürgermeisterin Regina Braun (CSU) hatte zuvor das Gremium über ein Grobkonzept für die Umrüstung der insgesamt 198 Brennstellen informiert, das die Bayernwerke Netz GmbH im Vorfeld der Sitzung der Verwaltung vorgestellt hatten. Demnach machen die Umrüstkosten für die 122 HSE/HST-Lampen rund 43.000 Euro brutto aus, mit einer jährlichen Stromeinsparung von 5788 Euro bei 28940 kWh/Jahr würden sich die Lampen nach 6,3 Jahren amortisieren.

Generell bestehe eine Pflicht zur Beleuchtung der Straßen zur Gefahrenabwehr. Sepp Stettner (FW) befürwortete dennoch eine Umrüstung: „Damit setzen wir ein Zeichen für weniger Energieverbrauch und gegen Lichtverschmutzung.“ Christoph Friedrich (CSU) sah das ähnlich, genau wie Johannes Guggenberger (CSU), der vor allem auf die Förderung schielte. Er erkundigte sich, ob die Einsparkosten schon den Effekt der Dimmung enthielten und warum nur ein Umrüsten von Peitschenlampen gefördert werde.

„LED-Module und gestalterische Leuchten sind leider nicht förderfähig,“ so Bürgermeisterin Braun.

Einsparkosten für das Dimmen seien beim Grobkonzept noch nicht miteingerechnet. Ihr Beschlussvorschlag, schon heuer 76 Peitschenlampen (Langfeldleuchten) und 14 HSE-Kofferlampen auf LED umzubauen und die erforderlichen Haushaltsmittel (Ausgaben rund 30.000 Euro, Einnahmen rund 5000 Euro) in den Haushaltsplan 2022 einzustellen, stieß auf breite Zustimmung.

Leistung reduzieren oder abschalten?

Die anderen 108 HSE/HST-Lampen (Natriumdampflampen) sollen erst in 2023 auf LED umgerüstet werden. Falls sich bis dahin eine Fördermöglichkeit ergibt, soll diese ausgeschöpft werden. Weiter dürfen die LED Lampen kein UV-Licht erzeugen.

Es muss im endgültigen Angebot der Bayernwerk Netz GmbH berücksichtigt werden, ob eine Leistungsreduzierung um 50 Prozent in der Zeit von 22 bis 5 Uhr möglich ist (Option 1) bzw. ob unter dem Gesichtspunkt die „Lichtverschmutzung zu reduzieren“ eine Abschaltung der Straßenbeleuchtung in der Zeit zwischen ein und fünf Uhr möglich ist (Option 2). Einstimmig folgten die Gemeinderäte diesem ausführlichen Beschlussvorschlag.

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