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Kirche und Pfarrheim schwer getroffen

Nach Unwetter: Die Halfinger Katholiken sind kurzfristig heimatlos

Sturmböen deckten das Dach des Halfinger Pfarrheimes ab, der Regen ließ es voll Wasser laufen.
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Sturmböen deckten das Dach des Halfinger Pfarrheimes ab, der Regen ließ es voll Wasser laufen.

Einsturzgefahr beim Halfinger Kirchturm - diese Nachricht machte am Mittwoch schnell die Runde durch den Landkreis. Für die Pfarrgemeinde Halfing kam es aber noch dicker: Sie können auch ihr Pfarrheim nicht nutzen. Der Sturm deckte es ab, der Regen ließ es volllaufen.

HalfingDie schweren Sturmschäden am Halfinger Kirchturm verbreiteten sich schon am Mittwoch wie ein Lauffeuer im Landkreis. Fausttiefe Risse machten ihn instabil. „Der Kirchturm hat sich wohl im Unwetter etwas geneigt, sich dann aber wieder aufgerichtet“, schildert Irmgard Binder, in deren Pfarrsekretariat alle Fäden zusammenlaufen, die Lage.

Mittlerweile gab es Entwarnung: Die Kirchturmspitze wurde von innen gesichert. Absturzgefahr bestand allerdings bei den Zinnen an den vier Seiten unterhalb der Kirchturmspitze. Um die Gefahr zu beseitigen, wurden die vier kleineren Spitzen nach einer Begutachtung durch Fachleute abgetragen. Der Turm muss vermutlich komplett saniert werden.

Aber nicht nur die Kirche ist angeschlagen, auch das Pfarrheim ist schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der stürmische Wind deckte das Dach ab, warf es beim Nachbarn auf den Stall. Im Pfarrheim stand das Wasser. „Eine Notfallgruppe Zimmerleute hat ein provisorisches Dach eingezogen, damit es nicht weiter reinregnet“, so Binder. Das Pfarrheim ist gesperrt, im Moment dürfen nur Fachleute dort hinein.. Die Pfarrgemeinde Halfing ist, zumindest bis zum ersten Gottesdienst – voraussichtlich am kommenden Dienstag komplett heimatlos. Und braucht nun mehr, als „nur“ eine neue Orgel.

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