Schon sieben tote Tiere

Nach Giftköder-Angriffen auf Hunde in der Region - Das rät die Polizei

Bernau/Prien - Es ist das Aufreger-Thema unter Hundehaltern und Tierfreunden in der Region: Die Giftköder-Anschläge auf Vierbeiner im Raum Bernau, Prien und Frasdorf. Schon mehrere Hunde mussten qualvoll sterben. Das rät Polizei der Bevölkerung:

Im Gespräch mit rosenheim24.de äußerte sich Alexander Huber, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, zu den Giftköder-Fällen in der Region. 

Was sollten Hundehalter bei einem verdächtigen Fund tun?

Huber erklärte, dass sich Hundehalter, die beim Gassi gehen etwas Verdächtiges finden, sich am besten an die Polizei wenden sollten. In Einzelfällen könnte dann bereits am Telefon genauer analysiert werden, ob das gefundene Objekt ein Giftköder sei oder nicht. 

Polizei kann nur bei Anzeige aktiv werden

Grundsätzlich könne die Polizei nur tätig werden, wenn die Bevölkerung sich auch an die Polizei wendet. Huber erklärte, dass von den sieben toten Hunden nur ein Fall polizeibekannt sei, da der Hundehalter Anzeige bei der Polizei erstattet habe. Grundsätzlich gilt: Nur wenn die Polizei von einem bestimmten fall auch erfährt, können Ermittlungen eingeleitet werden, wie Huber betonte.

Schon sieben Giftköder-Opfer in der Region

Nachdem schon mehrere Hunde an den Folgen von Giftködern verstarben und weitere fünf Hunde nur knapp überlebten, warnt die Gemeinde Prien nun vor den gefährlichen "Häppchen"

Auch der Leiter des Hundehauses des Rosenheimer Tierheims gibt Tipps an die Hundehalter beim täglichen Gassi gehen in Betracht auf die Giftköder-Situation. 

ics

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