Wahlkampfendspurt der ÜWG Prien am Chiemsee

"Ich will unseren Ort fit für die Zukunft machen"

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Prien - In der letzten Wahlveranstaltung der ÜWG Prien am Chiemsee e.V. am Freitag, den 6. März 2020 im Gasthof Stocker stellten sich Bürgermeisterkandidat Friedrich und die KandidatInnen für den Gemeinderat vor. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Erstmals seit 2002 wieder eigener Bürgermeisterkandidat 

In seiner Begrüßung freute sich Vorsitzender Peter Fischer darüber, dass es für die diesjährige Wahl nicht nur gelungen sei, wieder eine ausgewogene Liste an Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat aufzustellen, sondern dass die ÜWG erstmals seit 2002 mit dem ausgebildeten Verwaltungsfachwirt Andreas Friedrich auch wieder einen eigenen Bürgermeisterkandidaten stelle. 

Friedrich will Erfahrung einsetzen um Prien zu gestalten 

Nach seiner persönlichen Vorstellung stellte Bürgermeisterkandidat Friedrich das Programm der ÜWG vor, welches von Inklusion über Tourismus bis zur Ortsentwicklung reicht. Auch sei es enorm wichtig, verantwortungsvoll und mit Augenmaß mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln umzugehen, um den Handlungsspielraum kommender Generationen nicht einzuschränken. Dabei machte er auch klar, dass es ihm ausdrücklich nicht darum gehe, Prien nur zu verwalten - aber gestalterische Kraft könne sich am Besten aus einem stabilen Fundament aus Erfahrung und Kompetenz heraus entwickeln. 

Friedrich zum Abschluss: „Ich will unseren Ort fit für die Zukunft machen. Ich sehe es dabei als spannendste Aufgabe an, die vielen guten Ideen aus allen politischen Richtungen zu einem gemeinsamen Konzept zur Ortsentwicklung zu vereinen. Eine schwierige Herausforderung, aber nur gemeinsam können wir uns zukunftssicher aufstellen – nur miteinander sind wir stark!“ 

Ausgewogene Liste für den Gemeinderat 

Anschließend folgte mit viel Witz und Charme die Vorstellung der Gemeinderatskandidat*innen:24 motivierte Frauen und Männer aus den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft, die sich für ein lebenswertes Prien für Jung und Alt einsetzen wollen. Als Schwerpunkte wurden genannt: Förderung des Vereinslebens, Ausbau der Kinderbetreuung, Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Einzelhandel und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. 

Landratskandidat Rainer Auer stellte sich vor

Auer unterstricht nach seiner Begrüßung die verantwortungsvolle Aufgabe, die Friedrich derzeit im Landratsamt ausübt: „Ihn fragen wir Bürgermeister im Landkreis um Rat, wenn wir selbst nicht weiterwissen.“ Prien habe hier die einmalige Chance, einen ausgewiesenen Fachmann als Bürgermeister zu gewinnen. Nach kurzer Vorstellung seiner eigenen Vita erläuterte Auer seine Ziele für den Landkreis. Er wolle einen Tourismus fördern, der mehr Augenmerk auf Qualität vor Quantität lege. Im ÖPNV-Bereich müssten neue Wege beschritten werden, um eine deutliche Verbesserung bei der Anbindung kleinerer Gemeinden und der Außenbereiche zu erreichen und es müsse ein Entwicklungskonzept für den Landkreis auf den Weg gebracht werden, um darin die Ziele abzustecken, wie sich der Landkreis entwickeln soll und wo wir in 20 Jahren stehen wollen. Dabei sei es ihm wichtig, statt Parteipolitik die Sacharbeit in den Vordergrund zu rücken und einen offenen Umgang untereinander gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, im Kreistag und mit den Landkreisgemeinden zu pflegen. 

Diskussionsrunde zum Abschluss 

Zum Abschluss stellten sich Landratskandidat Auer und Bürgermeisterkandidat Friedrich den Fragen aus dem Publikum. Schwerpunkte waren dabei die Themen bezahlbares Wohnen und Fahrradverkehr. Auch die unbefriedigende Situation der fehlenden Geburtsstation in der Priener Romed Klinik wurde angesprochen. 

Vorsitzender Peter Fischer unterstrich in seinem Schlusswort die Wichtigkeit der Kommunalpolitik und rief dazu auf, sich zahlreich an der Wahl am Sonntag, den 15. März zu beteiligen.

Pressemeldung ÜWG Prien am Chiemsee e.V.

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