Gesetzliche Vorschriften gegen Denkmalschutz

Kronasthaus in Prien wird später eröffnet

Prien - Wie chiemgau24.de bereits berichtete, gehört das Kronasthaus seit 2017 der Gemeinde. Für das 400 Jahre alte und denkmalgeschützte Gebäude wurden bereits im Juni 2018 Pächter gefunden. Das Haus hat aber noch immer nicht geöffnet. Aus diesem Grund:

Das Kronasthaus, das sich am Marktplatz befindet, ist eines der schönsten und ältesten Gebäude des Ortes. Die Mitarbeiter des Bauamtes stehen jedoch vor einigen Problemen - das schreibt ovb-online.de. Einerseits würdenBrandschützer hohe Anforderungen stellen. Andererseits stehe das Haus unter Denkmalschutz. Es dürfe also so wenig wie möglich verändert werden. Deshalb, berichtet das OVB weiter, wolle niemand im Rathaus eine Prognose aufstellen, wann das Kronasthaus tatsächlich seine Pforten öffnen wird.

Ein verlassenes Gebäude

Wie das OVB informiert, stehe das Haus leer, seit ein Münchener Galerist das Haus gepachtet hatte und sein Geschäft schließen musste. Erst als Brigitta Abé nach dem letzten Willen ihres Mannes 2017 90 Prozent des Kaufpreises übernahm, konnte das Kronasthaus 2017 von der Gemeinde übernommen werden.

Eberhard Abés Wunsch soll es gewesen sein, dass in den alten Gemäuern eine Sammlung von Werken von Chiemseemaler Hugo Kaufmann ausgestellt wird. Als im Sommer 2018 auch die Brüder Luitpold und Christoph Müller einen Pachtvertrag für ein Lokal im Erdgeschoss unterschrieben, schien alles gut zu laufen.

Dann aber stellte sich dieBrandmeldeanlage des Vorbesitzers als Attrappe heraus, schreibt ovb-online.de. Bei den Planungen der Gemeinde stünden sich seitdem Denkmalschutz und Brandschutz gegenüber.

Rubriklistenbild: © pa/obs DEKRA SE

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